Neue Unternehmen in zwei bisher leerstehenden Lokalen

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Im Keller des ehemaligen Gasthauses "Goldener Stern" wird bald hochprozentiges destilliert: Stadträtin Ute Reisinger (v. l.), Peter Mayer, Tabea Bachinger und Fabian Sautner, Bürgermeister Patrick Strobl und Anton Robert de Icco

MELK. Noch vor dem Sommer wird die Melker Innenstadt mit zwei neuen Unternehmen bereichert: Im ehemaligen Gasthaus „Zum Goldenen Stern“ werden Ferienapartments eingebaut und im Keller des Gasthauses – der Zugang erfolgt von der Hauptstraße – wird eine Schaubrennerei einziehen.

Peter Mayer und Anton Robert de Icco haben in diesem Frühjahr noch viel vor: Die beiden Investoren werden den alten Gasthof „Zum Goldenen Stern“ in der Sterngasse umfunktionieren. „Wir werden neun modern gestaltete Apartments auf Selbstversorgerbasis einbauen“, sagt Anton Robert de Icco. Frühstück wird es keines geben – die Verpflegung der Gäste haben die beiden Investoren aber bereits mit den Melker Gastronomen geklärt.

Im Juni sollen die Apartments für bis zu vier Personen fertiggestellt sein. Im Sommer sollen bereits Gäste über das Internet Apartments buchen – eine Rezeption vor Ort wird es nicht geben. „Dieses Angebot gibt es so noch nicht in Melk“, erklärt Peter Mayer.

Die neuen Eigentümer haben auch schon eine Verwendung für den 90 m2 großen Keller des Gasthofes mit gefunden: Die Jungunternehmer Tabea Bachinger und Fabian Sautner – beide Absolventen der Tourismusschule St. Pölten – werden mit einer Schaubrennerei einziehen. Vor zwei Jahren hat das Paar in Ischgl die Idee zu einer eigenen Gin-Marke geboren. Nach acht Monaten tüfteln haben sie den ersten Ischgl-Gin mit regionalem Bergheu gebrannt.

Gin werden die Beiden auch in Melk produzieren. Am neuen Standort in Melk soll es aber ein breiteres Angebot geben. Gebrannt werden sollen verschiedenste Schnäpse von Marille bis Vogelbeere – auch im Lohnverfahren mit dem Obst von Kunden. Besucher sind in der Brennerei jederzeit willkommen. Spätestens im Juni soll die Schaubrennerei in Betrieb gehen.

Foto: Stadt Melk / Franz Gleiß