Neues Hilfelöschfahrzeug

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Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann, BI Andreas Haslinger, OBI Friedrich Ellmer, Bürgermeister Patrick Strobl

Am 01.April 2020 konnte die Freiwillige Feuerwehr ein neues Hilfelöschfahrzeug HLF 2, aufgebaut auf einen Mercedes Benz Atego 1630 Allrad durch die Firma Rosenbauer, in den Dienst stellen.

Dabei handelt es sich um ein Hilfelöschfahrzeug 2 (HLF2) laut niederösterreichischer Baurichtlinie mit einer Besatzung von 1:6. Das HLF 2 ersetzt das RLF 2000, welches zur Sicherstellung und Aufrechterhaltung des Gemeindegebiet Spielberg-Pielach-Pielachberg genutzt wurde. Für die Projektgruppe war es Aufgabe ein Fahrzeug zu planen, welches wie sein Vorgänger für Brand sowie technische Einsätze verwendet werden kann. Neben der Mindestbeladung laut Baurichtlinie wurde umfangreiches modernste Equipment, bei denen Personen oder Tiere aus Not- bzw. Zwangslage befreit werden können, aufgerüstet.

So verfügt das neue Hilfelöschfahrzeug über pneumatische Hebekissen wie auch hydraulische Stempel in unterschiedlicher Größen, umfangreiche Ausrüstung für Personen und Tierrettung, ein hydraulisches Rettungsgerät und einer 5 Tonnen Seilwinde.

Zur Brandbekämpfung verfügt das Fahrzeug über einen 3000 Liter großen Wasserdank. Als Pumpe wurde eine kombinierte Normal und Hochdruckkreiselpumpe NH 25 mit einer Leistung von 2500 l/min bei 10 Bar gewählt. Es stehen zwei Schnellangriffshaspel und ein Wasserwerfer sowie eine Schaumzumischung zu Verfügung. Zur Stromversorgung verfügt das HLF 2 über einen Einbaugenerator RS14. Damit können Unterwasserpumpen und zahlreiche Elektrowerkzeuge betrieben werden. Angetrieben wird das Fahrzeug durch einen 300 PS starken Dieselmotor mit der Abgasnorm Euro 6. Die Anforderungen konnten mit 8m Länge, 3,5m Höhe und einem Radstand von 4,16m durch die Aufbaufirma erfüllt werden.

Zusammengefasst kann die Freiwillige Feuerwehr Spielberg-Pielach mit diesem modernen Fahrzeug die zukünftigen Herausforderungen im Gemeindegebiet meistern.

Großteil der Kosten für das neue Fahrzeug wurde durch die Stadtgemeinde Melk – abzüglich der Förderung des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes und der Mehrwertsteuerrückvergütung übernommen. Der Rest wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Spielberg Pielach finanziert.

Foto: FF Spielberg-Pielach