NÖ Straßendienst siegreich auf Bundes- und Landesebene

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NÖ Straßenbaudirektor DI Josef Decker, Landesrat Ludwig Schleritzko, Manuel Haider, David Klein, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LPV-Obmann Mag. Hans Zöhling

Beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb für den Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann /-frau in Murau in der Steiermark haben die beiden Erstplatzierten der Landesbewerbe aus Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark einen theoretischen und einen praktischen Teil absolviert, bei dem die Fertigkeiten der Straßenerhaltungsfachmänner/-frauen auf dem Prüfstand standen.

Lehrling David Klein von der Straßenmeisterei Groß Gerungs holte sich dabei den Sieg. Sein Mitstreiter Manuel Haider von der Straßenmeisterei Ottenschlag, der beim NÖ Landeslehrlingswettbewerb als Sieger am Podest stand, hat den Straßendienst mit Erreichen des dritten Platzes in Murau ebenfalls hervorragend vertreten.

„Die Vorteile einer Lehre liegen auf der Hand: Sie bietet eine solide Berufsausbildung mit selbst verdientem Geld gleich nach dem Pflichtschulabschluss. Zudem sind gut ausgebildete Facharbeiter weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Qualität der Ausbildung wird bei Bewerben wie diesen unter Beweis gestellt. Respekt allen Teilnehmern und Gratulation den erfolgreichen Gewinnern“, so LR Schleritzko.

Straßenerhaltungsfachmann/-frau

Straßen werden durch Witterungseinflüsse wie Hitze und Kälte, aber auch durch ständige Nutzung stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Straßensicherheit erfordert außerdem die Schneeräumung und das Streuen, das Anbringen von Straßenmarkierungen, von Straßen- und Verkehrsschildern sowie die Absicherung von Baustellen und Unfallorten. Straßen-erhaltungsfachleute sind zuständig für die Wartung von Straßen und Verkehrsflächen. Sie führen Reparatur- und Bauarbeiten an Verkehrsflächen durch und sind für die Begrünung und Pflege von Böschungen und Straßenrändern zuständig.

Der Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann/-frau bietet einerseits die Möglichkeit eine zielgerechte Ausbildung zu erfahren und andererseits die Chance, sicherzustellen, auch künftig die Aufgaben, die mit einer modernen Straßenerhaltung verbunden sind, im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, in optimaler Weise zu gewährleisten.

Die Ausbildung zum/zur Straßenerhaltungsfachmann/frau dauert 3 Jahre und ist äußerst vielfältig. Die Ausbildungsinhalte reichen von baulichen Maßnahmen und handwerklichen Fähigkeiten, Erhaltung und richtige Pflege der Straßen, Grünpflege entlang der Straßen und Vorschriften des Verkehrsrechtes bis hin zum richtigen Verhalten im Winterdienst.

Straßenerhaltungsfachleute arbeiten für die öffentliche Straßenbauverwaltung, für Straßenmeistereien, Bauhöfe von Gemeinden und Baufirmen. Sie sind überwiegend im Freien tätig und das bei jeder Witterung. Die Einsatzorte von Straßenerhaltungsfachleuten können auch häufig wechseln, weshalb eine erhöhte Mobilität erforderlich ist.

Sie arbeiten bei der Unfallsicherung mit Polizei und Rettung zusammen und stehen in Kontakt mit der Bevölkerung und MitarbeiterInnen von Institutionen und Behörden.

Den Lehrberuf Straßenerhaltungsfachmann/-frau gibt es seit dem Jahr 1999. Der NÖ Straßendienst nimmt jährlich ca. 16 Lehrlinge (2 Lehrlinge pro NÖ Straßenbauabteilung, bzw. nach Bedarf) auf.

Foto: NLK Filzwieser