NÖ Zivildiener des Jahres ausgezeichnet

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NÖ Zivildiener des Jahres Jonathan Zeilerbauer und Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Übergabe der Anerkennung

LR Teschl-Hofmeister: Wertvolle Botschafter für Tätigkeiten im Pflege- und Betreuungsbereich

In dieser Woche wurden in Wien im Museum für angewandte Kunst, im Beisein von Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die österreichweiten Landessieger des Wettbewerbs „Zivildiener des Jahres“ im Rahmen einer Festveranstaltung ausgezeichnet. Für Niederösterreich holte sich u.a. Jonathan Zeilerbauer, der im Pflegewohnhaus Casa der Casa Leben im Alter gGmbH in Kirchberg/Rabenstein im Bereich der Seniorenbetreuung tätig war, seine Auszeichnung ab. Er hat mit großem Engagement den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bereichert und auch musikalisch im Wohnhaus aufgespielt. Jonathan Zeilerbauer ist privat als Trompeter in der Blasmusik aktiv.

Niederösterreich stellt heuer sogar zwei Landessieger. Lukas Fahrngruber-Biernbaum konnte den Preis leider nicht persönlich übernehmen. Er wurde im Rahmen seiner Dienststelle beim Amt der NÖ Landesregierung einem landwirtschaftlichen Betrieb zugeteilt und hat und hat dort eine vom Schicksal schwer getroffene Familie tatkräftig unterstützt.

„Ich gratuliere den beiden Preisträgern von ganzem Herzen und bin stolz auf diese Leistungen. Sie sind wertvolle Botschafter, denn Fachkräfte aus dem Sozialbereich sind für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung. Und sie werden auch in Zukunft gefragter sein, denn je. Noch immer ergreifen nur etwa 15 Prozent aller Burschen in Österreich eine Ausbildung in einem Pflege- oder Sozialberuf. Oft fehlt jungen Menschen die Vorstellung darüber, welche Tätigkeiten im Sozial- und Pflegebereich anfallen“, so Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Seit dem Jahr 2008 wird diese Anerkennung für herausragende Leistungen im Zivildienstbereich vergeben. Nominierungen können von Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen und von allen eingesendet werden, die herausragende Leistungen des Zivildieners aufzeigen wollen. Eine Jury aus Persönlichkeiten, die mit dem Zivildienst eng verbunden sind, wählt die Preisträger aus. Aus dem Kreis der Landessieger wird dabei auch der Bundessieger gekürt. Der Titel ging heuer an Tirol.

Foto: NLK Filzwieser