Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit Niederösterreich 2025 Teil 1 – kurz RSG NÖ 2025 – wurden am 17. Dezember 2018 die richtigen Weichen gestellt, damit die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auch morgen über die beste Gesundheitsversorgung verfügen.

In Niederösterreich war und ist die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen von ganz besonderer Bedeutung. In den vergangenen Wochen hat Landesrat Martin Eichtinger gemeinsam mit LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landesrat Gottfried Waldhäusl mehrere Gesprächsrunden rund um die Zukunft der niederösterreichischen Gesundheitsversorgung absolviert. Aufbauend auf dem Österreichischen Strukturplan Gesundheit wurden dabei Expertenpapiere analysiert und zahlreiche Experten wie Ärztinnen und Ärzte, die Patientenanwaltschaft und weitere Gesundheitsfachleute eingebunden. Nach weiteren Abstimmungen mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse und dem Gesundheitsministerium konnte in der heutigen Landeszielsteuerungskommission der so genannten Regionalen Strukturplan Gesundheit Niederösterreich 2025 Teil 1 verabschiedet werden. Die zuständigen Gremien werden als nächsten Schritt bis spätestens 2020 die inhaltliche Ausarbeitung durchführen.

Primarius Martin Breitenseher, Landesrat Gottfried Waldhäusl, Landesrat Martin Eichtinger, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, NÖ-Patientenanwalt Gerald Bachinger. Foto: © NLK Burchhart

„Die Medizin und mit ihr unsere Gesellschaft verändern sich. Neue medizinische Erkenntnisse, die alternde Gesellschaft und nicht zuletzt moderne Technologien eröffnen uns neue Möglichkeiten, aber auch neue Notwendigkeiten. Um den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern weiterhin die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten, werden wir mit dem RSG NÖ 2025 jetzt die richtigen Weichenstellungen für die nächsten sieben Jahre treffen. Dieser Beschluss ist ein gemeinsamer Beschluss der Landesregierung, der NÖ Gebietskrankenkasse und dem Gesundheitsministerium. Denn wenn es um die Gesundheit der Menschen in Niederösterreich geht, geht es nie um Partei- oder Interessenspolitik, sondern immer um die Verpflichtung, den Bedürfnissen der Menschen so nahe wie möglich zu sein. Wir bedanken uns bei allen Experten sowie bei allen Verhandlungspartnern, die uns auch in der Zukunft bei der positiven Gestaltung des Gesundheitssystems helfen werden“, erklärten Landesrat Eichtinger, LH-Stellvertreter Pernkopf, Landesrätin Königsberger-Ludwig und Landesrat Waldhäusl.

Folgende Rahmenbedingungen für den gemeinsamen politischen Weg wurden in den „Leitlinien für den Regionalen Strukturplan Gesundheit Niederösterreich 2025“ festgehalten. Obwohl einzelne immer noch größere Einheiten fordern, orientieren wir uns an jenen Experten, die die Kraft der kleinen Einheit betonen. Wir sind überzeugt: Die beste Gesundheitsversorgung ist eine möglichst wohnortnahe Versorgung. Darum bleiben in Niederösterreich alle 27 Krankenhausstandorte bestehen, während in anderen Bundesländern Standorte geschlossen werden.

Auf Basis fundierter Zahlen und Fakten sowie der Einbindung zahlreicher Experten und Ärzte wurde ein Regionalplan erarbeitet. Dieser Plan sichert die medizinische Leistungsversorgung in allen Regionen Niederösterreichs. Gleichzeitig wurde sichergestellt, dass dieser Regionalplan künftigen Entwicklungen zeitgerecht angepasst werden kann. So kann sich die Bevölkerung darauf verlassen, dass in Niederösterreich allen Menschen zu jeder Zeit die bestmögliche Gesundheitsversorgung zur Verfügung steht.

Unsere Gesellschaft und mit ihr unsere Medizin befinden sich im ständigen Wandel. Neue medizinische Erkenntnisse, die alternde Gesellschaft und nicht zuletzt moderne Technologien eröffnen uns neue Möglichkeiten, aber auch neue Bedürfnisse. Um den neuen Anforderungen der Gesundheitsversorgung gerecht zu werden, ist es notwendig, Antworten auf die neuen medizinischen Bedürfnisse der Menschen in Niederösterreich zu finden. Der RSG NÖ 2025 gibt diese Antworten.

In unserem mobilen Zeitalter geht es nicht mehr darum, dass jeder alles anbieten und können muss. Mit dem RSG NÖ 2025 wird sowohl die Vernetzung zwischen Krankenhäusern und den neuen Gesundheitszentren, als auch die Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit dem stationären Bereich verbessert werden. Zudem gilt es mit dem RSG NÖ 2025 eine deutliche Leistungssteigerung im niedergelassenen Bereich zu erreichen.

Auch im Gesundheitsbereich besteht die Verpflichtung, sorgsam mit den Steuergeldern der Menschen umzugehen. Gleichzeitig dürfen mögliche Einsparungen nicht auf Kosten der Gesundheit erfolgen. Mit dem RSG NÖ 2025 wird das medizinische Leistungsangebot weiter ausgebaut. Das Ergebnis: noch nie wurde so viel Geld für die Gesundheitsversorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eingesetzt.

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