Zeugen Jehovas in Guatemala: Polizei und Feuerwehr profitieren von bi-belerklärenden Kursen

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Im Mai 2019 erteilten Behörden in Guatemala Zeugen Jehovas die Genehmigung, Kurse über biblische Grundsätze für Mitarbeiter der Feuerwehr und Polizei zu geben. An den Kursen, die in den Städten Coatepeque, Colomba Costa Cuca, Malacatán und San Rafael Petzal durchgeführt wurden, haben bis jetzt 450 Personen teilgenommen.

Nach einem der Kurse in Colomba Costa Cuca nehmen sich Polizisten Veröffentlichungen aus dem Trolley

Juan Carlos Rodas, einer der Mitwirkenden dazu: „Seit über 15 Jahren finden Bibelkurse von Jehovas Zeugen in drei Gefängnissen in Guatemala statt. Der Gefängnisverwaltung fiel auf, dass sich Insassen, die die Bibel mit uns studierten, positiv veränderten. Das führte dazu, dass sie eine Empfehlung aussprach, ähnliche Kurse auch der Feuerwehr und der Polizei anzubieten.“Die vom Hauptbüro Mittelamerika organisierten Kurse werden zweimal wöchentlich durchgeführt und dauern ungefähr 15 Minuten. Besprochen wird unter anderem, wie man zwischenmenschliche Beziehungen verbessert, Autorität richtig ausübt und wie man als Team gut zusammenarbeitet. Jehovas Zeugen bieten auch passende Veröffentlichungen an, zeigen Videos von unserer Website, und helfen dabei, Informationen in der JW Library-App selbst zu finden.

Jehovas Zeugen sehen es als etwas Besonderes an, diese Kurse geben zu können. Sie wünschen den Polizisten und Feuerwehrleuten, dass sie weiterhin von dem praktischen Nutzen der Bibel profitieren.

Fernando Rodas

Leiter der Feuerwehr in Coatepeque

„Wir sind durch unsere Arbeit großer Belastung ausgesetzt. Aber wir wollen den Menschen helfen, und die Kurse haben uns motiviert, diese Einstellung zu bewahren.“

 

 

Abiel Pérez

Inspektor der nationalen Zivilpolizei

„Das Programm hat uns dabei geholfen, einen besseren Job zu machen. Und unsere Polizisten sind jetzt freundlicher.“

 

 

Indalecio Similian

Verkehrspolizist

“Dank der Kurse sind unsere Polizisten den Menschen gegenüber höfflicher und respektvoller geworden.”

 

 

 

Weitere Informationen von unserem Redakteur Franz Michael Zagler unter der Telefonnummer 0676/637 84 96.

Fotos: JZ