Projekt „Jugend“ durch Bürgermeister Alois Schroll wird fortgesetzt

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YBBS/DONAU. Bürgermeister Alois Schroll nimmt die reichhaltigen Beschwerden über den Lärm der Mopedfahrer und Fahrerinnen im Stadt,- und Wohngebiet sehr ernst.

Am 25.August, 3.September und 4.September traf er sich hierfür mit einer Gruppen von Jugendlichen, die regelmäßig mit ihren Mopeds die Straßen erobern. In einem intensiven Gespräch über Rücksichtnahme, Verantwortung und Verständnis kamen alle überein, sich mehr zum Wohle der Gemeinschaft zu verhalten. Gerade in den Nacht,- und Abendstunden appellierte Bürgermeister Alois Schroll auf Einhaltung ihrer Versprechen.

Am 19.September setze Bürgermeister Alois Schroll gemeinsam mit Ulrike Schachner (Stadträtin für Jugend) und Dominic Schlatter (Jugend – Gemeinderat) die Gespräche mit den Jugendlichen beim Bürgermeisterstammtisch fort. Zunächst wurde den Jugendlichen noch einmal die Situation der Gemeinde durch den Lärm der Mopeds dargelegt. Weiterhin berichtete die Delegation der Gemeinde über die Sport,- und Vereinsmöglichkeiten in Ybbs, so auch die freie Benützung der Skateranlage und des Bewegungsparks. Anliegen der Jugendlichen waren zusätzlich Räumlichkeiten als Treffpunkt für ihre Jugendgruppe, die zwischen 30-60 Personen ausmacht.

Oktober2019

Inzwischen hat Bürgermeister Alois Schroll bereits einige Räumlichkeiten eruiert und steht unter anderem in Gesprächen mit Ybbser Unternehmen hierfür. Des Weiteren findet am 11.10. oder am 18.10. der nächste gemeinsame Stammtisch statt, wo der Stadtchef unter anderem Jugendexperten für weitere Vorgehensweisen einlädt.

„Wir alle waren einmal jung und einige von uns haben mit Mopeds die Straßen erobert. Die Gespräche mit unseren Jugendlichen waren sehr konstruktiv – ganz im Sinne der Gemeinschaft. Dies ist mir insofern auch wichtig, um den Jugendlichen von vorneherein unnötigen Ärger mit der Polizei zu ersparen. Genauso wie sich unser Verein Jugend.Impuls.Ybbs in die Entwicklung unserer Skateranlage eingebracht hat, so wollen wir gemeinsam mit Jugendexperten und unseren „Moped“-Jugendlichen an Lösungen arbeiten“, so Bürgermeister Alois Schroll.

Foto: GEMEINDE