ST. PÖLTEN. Der Pianist Roland Batik spannt in seinem Solorecital den musikalischen Bogen von der Barockzeit über die Wiener Klassik und die Romantik bis zu jazzinspirierten Werken des 20. Jahrhunderts, um letztlich den Abend mit eigenen Kompositionen abzurunden. Das Konzert findet am 19. Februar 2019 um 19.00 Uhr im Festsaal des ArbeitnehmerInnenzentrums (ANZ) der AK Niederösterreich statt.

„Als Wanderer zwischen musikalischen Welten“ zählt Roland Batik zu den vielfältigsten Musikern des Landes. Die Klangsprache des Pianisten und Komponisten überschreitet dabei traditionelle Grenzen. „In allen Musikrichtungen muss man ehrlich, intensiv, mit größter Offenheit, Spontanität und mit viel Neugier im Herzen unterwegs sein“, lädt der international renommierte Pianist das Konzertpublikum ein, sich ebenfalls auf diese musikalische Zeitreise einzulassen.

Roland Batik eröffnet das Konzert mit dem „Italienischen Konzert in F-Dur BWV 971“ von Johann Sebastian Bach, der sich bei diesem Werk von seinen italienischen Zeitge­nossen Vivaldi, Corelli und Marcello beeinflussen ließ. Mit einer der populärsten Sonaten Wolfgang Amadeus Mozarts, der „Sonate Nr. 10 in C-Dur KV 330“, wird als zweite Station der musikalischen Reise die „Wiener Klassik“ erreicht. Ebenfalls dieser Epoche zugehörig ist die „Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven, die in der Literatur immer wieder als Durchbruch Beethovens zum eigenen Ausdrucksstil beschrieben wird. Mit dem ursprünglich von Robert Schumann als „große romantische Sonate” gedachten „Faschingsschwank aus Wien, op. 26“ er­reicht das Konzertprogramm die Romantik. Im 20. Jahrhundert schließt sich dann der Bogen mit George Gershwins Three Preludes, die die Nähe zu seinen symphonischen Kompositionen wie z. B. Rhapsody in Blue widerspiegeln. Den Abschluss des Konzerts bilden eigene Kompositionen von Roland Batik, die klassisch-traditionelle Formele­mente mit durch Jazz und Ethno beeinflusste Klangvorstellungen verschmelzen.

Foto: Christian Prenner

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