Schleritzko/Mandl: Mehr Verbindungen zwischen Nachbarn schaffen

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„Bessere Zusammenarbeit und weniger Umweltbelastungen im Bereich Mobilität“

„Heute ist Europatag und es sind nur mehr 17 Tage bis zur Europa-Wahl am 26. Mai. Wir stehen vor einer wichtigen Entscheidung für Niederösterreich und der Entscheidung wie Europa in Zukunft geführt werden soll. Wir in der Volkspartei treten dafür ein, Europa noch besser zu machen – so auch im Bereich Mobilität. Denn dieser Bereich nimmt einen zentralen Stellenwert ein, wenn es um die Erfüllung der grundlegenden Versprechen der Europäischen Union geht – die Freiheit von Personen, Waren und Dienstleistungen. Und um diese Freiheiten zu garantieren, braucht es Abstimmungen sowohl bei Systemen, als auch bei den Verkehrswegen. Nur so können Verbindungen zwischen Nachbarn geschaffen werden“, betonen Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl im Rahmen einer Pressekonferenz.

Blau-Gelbe Mobilitätswende auch für Europa

„Egal ob auf der Straße, auf der Schiene oder in der Luft und am Wasser – was wir in Niederösterreich eingeläutet haben, muss auch für die Europäische Union Musterbeispiel werden. Es braucht eine Mobilitätswende für Europa, die ermöglicht, dass Reisen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Handel zwischen den Mitgliedsstaaten in Zukunft noch besser funktioniert. Dabei sollen negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt möglichst eingedämmt werden“, betont Schleritzko.

Konkret fordert der Landesrat Investitionen in die Erforschung von Batterietechnologien und andere alternative Antriebe. „Für uns gilt: Europa muss im Bereich der alternativen Antriebe Know-How-Weltmeister werden. Und dazu muss auch das alternative Ladenetz über den Kontinent hinweg zügig ausgebaut werden“, fordert der Landesrat ein. Österreich und im Speziellen auch in NÖ ist im Bereich der E-Mobilität schon jetzt an der europäischen Spitze. Die Zahlen zeigen jedoch, dass hier noch Luft nach oben ist. Während in ganz Europa etwa 2.100 Busse mit alternativen Antrieben unterwegs sind, hat alleine die 12 Mio.-Stadt Shenzhen in China die gesamte Flotte von 16.400 Bussen umgestellt. Deshalb braucht es mehr an Investitionen in Forschung und Entwicklung – insbesondere für mehr Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.

Gleichzeitig brauche es aber auch den Abbau von Schranken beim Güterverkehr auf der Schiene und den Wasserwegen durch Europa, so Schleritzko: „Umweltfreundlicher Güterverkehr darf nicht weiter ausgebremst werden. Es braucht hier eine Vereinfachung und mehr Effizienz. Denn durch die verschiedenen Standards der einzelnen Länder gibt es im Güterverkehr viele Hürden. So müssen beispielsweise die Lokführer und auch die Lok selbst beim Durchkreuzen einzelner Länder gewechselt werden. Im Schienenverkehr gibt es knapp 100.000 Regeln – ähnlich ist die Situation auf Wasserwegen und daher brauchen wir gemeinsame Standards auf EU-Ebene.“

Verlagerung Güterverkehr auf Donau mit EU-Projekt unter NÖ-Führung

„Erst 10 % der Kapazitäten wird laut Experten auf der Donau genutzt. Daher soll das Projekt ‚Danube Black Sea Gateway Region‘, das von der EU gefördert und unter NÖ-Führung durchgeführt wird, dafür sorgen, dass diese Kapazitäten genutzt werden. Eine entsprechende Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Donau würde große Einsparungen beim Energieverbrauch und beim CO2-Ausstoß bringen. Regionen, Städte, Häfen und Institutionen aus insgesamt 10 europäischen Ländern, darunter 7 EU-Staaten, sind in diesem Projekt vertreten. Konkrete Ergebnisse werden am 13. Juni bei einer Abschlusskonferenz in Krems präsentiert“, führt Schleritzko das geplant Projekt aus NÖ aus.

Schaffung von sauberen Antriebsformen, um Klimawandel entgegenzusteuern

„Wir verdanken das heutige Europa den Generationen vor uns, die Frieden, Wohlstand und Freiheit geschaffen haben. Zum Letzteren gehören der freie Waren- und Güterverkehr und die Reisefreiheit. Ich möchte daher die Positionen, die Landesrat Ludwig Schleritzko erwähnt hat, in der nächsten Periode in das Europa-Parlament mitnehmen – denn die Mobilität ist ein zentraler Punkt für unseren Wohlstand. Gleichzeitig muss es unsere Aufgabe sein, den CO2 Ausstoß zu reduzieren und die Ziele einzuhalten. Dafür ist jedoch Forschung und Entwicklung notwendig, damit wir saubere Alternativen schaffen. Auch ‚Sharing‘, die Nutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes und die Förderung von sauberen Antriebsformen werden eine wesentliche Rolle spielen, sodass wir die Umwelt schonen und so den Klimawandel begegnen können“, erklärt NÖ Spitzenkandidat Lukas Mandl. Weiters verweist Mandl auf „Discover EU“, das jungen Menschen ermöglicht, Europa mit der Bahn zu entdecken und so umweltschonend Europa bereisen zu können.

NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl wirbt um Vorzugsstimmen

„Wir müssen unsere gemeinsamen Anstrengungen beim Klima- und Umweltschutz investieren aber auch Bildungsmöglichkeiten weiter ausbauen, wirtschaftliche Chancen nutzen und dem Klimawandel begegnen. Wichtig ist auch, die Regionalförderungen weiter zu erhalten. Denn alleine in NÖ wurden 95 % der möglichen Förderungen aus Brüssel abgerufen. Es werden einige Herausforderungen auf uns zukommen und daher braucht es eine starke Vertretung“, betont Mandl abschließend, der aktuell in ganz NÖ unterwegs ist und um das Vertrauen durch Vorzugsstimmen wirbt. Auch Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko setzt sich für eine aktive Vertretung von niederösterreichischen Interessen in Brüssel ein: „Im Bereich der Mobilität gibt es einiges, was Europa besser machen kann. Wir wollen, dass die Mobilitätswende in Europa Wirklichkeit wird, dafür brauchen wir die richtigen Vertreter im Europäischen Parlament und Abgeordnete die das auch in ihrer Arbeit vorantreiben. Einer davon ist Lukas Mandl, der hier ein wahrer Mitstreiter ist.

Fotocredit: VPNÖ

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