Schülerhilfe Krems bietet kostenlose Beratung gegen „Ohnmacht, Einsamkeit und soziale Isolation“ an

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Neu initiierter Regenerationsfonds unterstützt Kinder und Jugendliche

„Die mentale Gesundheit ist essentieller Bestandteil der Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Durch die lang andauernde Pandemie ist diese mittlerweile ernsthaft gefährdet“, erklärt Andreas Hopf, Inhaber und Leiter der Schülerhilfe Krems. Gemeinsam mit der diplomierten Kinesiologin Elisabeth Hopf ruft er daher einen neuen Regenerationsfonds ins Leben. Ab 10. Februar kann von allen Schülerinnen und Schülern des mittlerweile seit mehr als 30 Jahren bestehenden Schülerhilfe-Standorts in Krems kostenlose Unterstützung abgerufen werden. Die Expertin steht jeden Mittwoch als mentale Beraterin für Einzelgespräche zur Verfügung. 

„Die Jugendzeit ist für gewöhnlich eine Sturm- und Drangzeit. Doch derzeit sorgt die Corona-Pandemie für einen langanhaltenden Stillstand“, erklärt die diplomierte Kinesiologin und Entspannungstrainerin Elisabeth Hopf. Die Businesspartnerin der Schülerhilfe Krems arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Kindern und Jugendlichen, die Lerndefizite haben, und berät sie in Krisensituationen. Momentan sieht sie die Jugend ernsthaft in einer Krise. Auch internationale Studien mahnen zur Wachsamkeit. „Laut einem Bericht der internationalen Fachzeitschrift ‚Archives of Disease in Childhood‘ wurde in der Zeit des Lockdowns ein Anstieg von depressiven Verstimmungen bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. An der Universität Cambridge wird derzeit gerade intensiv an den Corona-Auswirkungen geforscht“, analysiert Elisabeth Hopf.

Persönliche Vor-Ort-Beratung wird angestrebt

Ab 10. Februar steht die Kinesiologin an jedem Mittwoch-Nachmittag den Schülerinnen und Schülern des Standortes Krems für kostenlose Beratung zur Verfügung, um „Ohnmacht, Einsamkeit und sozialer Isolation“ entgegenzuwirken. Finanziert wird das Projekt aus dem vom Inhaber der Schülerhilfe Krems, Andreas Hopf, mit 1.000 Euro dotierten Regenerationsfonds. „Bei diesen Einzelgesprächen stehen die persönlichen Sorgen und Ängste der Kinder und Jugendlichen im Zentrum. Sie können erzählen, was sie bewegt und belastet. Ziel ist es, sie aus der persönlichen Krise herauszuführen, um danach wieder gestärkt neue Wege zu gehen“, erklärt Elisabeth Hopf. Die Gespräche sollen möglichst vor Ort unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Sollte das aufgrund der sich ständig ändernden gesetzlichen Vorgaben nicht möglich sein, sind auch Online-Beratungen als Alternative möglich.

Mehr Infos zum Nachhilfe-Angebot der Schülerhilfe Krems: www.schuelerhilfe.at/nachhilfe/krems/