Fachlehrerin Elfriede Stückler, Schüler Max List, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Schüler Martin Haiden-Kapfenberger in der Warther Backstube

Traditionelles Backhandwerk wird an der Fachschule Warth mit Leben erfüllt und an die junge Generation weitergegeben. Schülerinnen und Schüler werden in der Lehrküche in der Kunst des Brotbackens fachkundig unterwiesen und lernen so aus Natur-Sauerteig würziges Bauernbrot herzustellen.

„Die Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich entwickelten sich in den letzten Jahren zu wahren Qualitätszentren für die Herstellung bäuerlicher Spezialitäten, wie die zahlreichen Auszeichnungen unterstreichen. Dies kommt der jungen Bauerngeneration bei der Ausbildung maßgeblich zu Gute, weil die Erzeugung von qualitätsvollen Lebensmitteln ein Gebot der Stunde ist“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Für den Unterrichtserfolg ist neben der zeitgemäßen Infrastruktur und dem Einsatz moderner Technologien vor allem die kompetente Vermittlung von Know-how durch engagierte Lehrerinnen und Lehrer entscheidend. Hier an der Fachschule Warth besinnt man sich der Wurzeln der bäuerlichen Tradition der Lebensmittelherstellung, wobei das Backen von Bauernbrot einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt“, so Teschl-Hofmeister.

„Als Bauernbrot werden Mischbrote aus Roggenmehl und Weizenmehl bezeichnet, deren Teig unter Zugabe von Sauerteig sowie Salz, Hefe und Wasser hergestellt wird. Sauerteig mit natürlichen Säurebakterien ist das beste Backtriebmittel und bildet die Grundlage für geschmackvolle und bekömmliche Brote“, betont Fachlehrerin Elfriede Stückler. „Nach alter Tradition mit viel Zeit sowie Ruhe gebacken und mit schmackhaften Gewürzen wie Fenchel und Koriander verfeinert, ist das würzige Bauernbrot ein Geschmackserlebnis für jeden Brotliebhaber“, so Stückler. Charakteristisch für das Bauernbrot ist eine bemehlte, rissige Kruste und damit ein rustikales Aussehen sowie ein kräftiges Aroma.

Foto: Jürgen Mück

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