„So schmeckt Niederösterreich“ als Teil des „Netzwerk Kulinarik“

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Caroline Goldsteiner und „So schmeckt Niederösterreich“-Leiterin Michaela Hauß sind Teil der Vernetzungsstelle des „Netzwerk Kulinarik“

„Aus der Region. Für die Region. In die Welt.“, lautet die Mission des Netzwerks Kulinarik. Österreich soll als die Kulinarik-Destination Europas positioniert und die Zusammenarbeit der Betriebe entlang der Wertschöpfungskette gestärkt werden.

Jede Region hat ihre typischen Spezialitäten und Schmankerln. Sie sind prägendes Aushängeschild und auch für den Tourismus immer wichtiger. Für Christina Mutenthaler, Leiterin des Netzwerks Kulinarik, ist die Vielfalt der regionalen Lebensmittel einzigartig. Diese Vielfalt wird stark geschätzt und muss erhalten, gefördert und präsentiert werden. Dementsprechend stellt das Netzwerk Kulinarik die Betriebe in den Regionen – von der Landwirtschaft, Direktvermarktung, Verarbeitung, Gastronomie und Hotellerie – in den Fokus.

Die Verankerung direkt in den Regionen ist für das Netzwerk Kulinarik entscheidend. In jedem Bundesland gibt es eine sogenannte Vernetzungsstelle. In Niederösterreich ist diese Stelle in die Initiative „So schmeckt NÖ“ der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich eingebettet. Caroline Goldsteiner übernimmt die Position der Koordinatorin: „Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Österreich habe ich nun die Möglichkeit an einem Tisch sitzend die Lebensmittel, Getränke, typischen Speise und Gerichte sowie die Menschen, die dahinter stehen, vor den Vorhang zu holen. Nach dem Motto „Aus der Region. Für die Region. In die Welt.“ arbeiten wir gemeinsam an den Herausforderungen und schaffen mehr Chancen für unsere Kulinarik-Partner“, so Goldsteiner.

Strategie des Netzwerks
Regionale Lebensmittel liegen voll im Trend, aber es braucht einen gemeinsamen Plan für ihre Vermarktung. Dieser Aufgabe nimmt sich das Netzwerk Kulinarik an. Die Ideen für die Zukunft der Kulinarik stammen aus den Regionen. In einem breiten Strategie- und Leitbildprozess wurden Workshops mit rund vierhundert TeilnehmerInnen in allen Bundesländern abgehalten und daraus die Strategie abgeleitet. Ziel ist es, Österreich als die Kulinarik-Destination Europas zu positionieren.

Arbeitsprogramm
Im Herbst werden die gemeinsam entwickelten „Qualitäts- und Herkunftskriterien für Direktvermarktung, Manufakturen und Gastronomie“ mit den verschiedenen Kulinarik- und Tourismus-Initiativen umgesetzt. Dafür werden Beratungspackages zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird an einer bundesweiten Datenbank mit Schnittstellen zu den regionalen Initiativen gearbeitet. KonsumentInnen, Handel, GastronomInnen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung finden hier Bezugsquellen für regionale Lebensmittel und Spezialitäten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Tourismus. Im Herbst finden in den Bundesländern Workshops mit VertreterInnen der Landwirtschaft und des Tourismus statt, um die Eckpfeiler für zukünftige Projekte und Maßnahmen im jeweiligen Bundesland zu definieren.

Mehr unter: www.netzwerk-kulinarik.at

Foto: Doris Würthner