Sobotka/Nowohradsky: Wollen beste Versorgung im Alter sicherstellen

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Alt werden wir von ganz alleine – dass ‚wie‘ ist die Frage. Es ist unsere Pflicht, sich darüber Gedanken zu machen wie wir die beste Versorgung und Betreuung im Alter sicherstellen können. Die Schritte die wir heute setzen, beeinflussen auch unser eigenes Morgen“, so NÖ-Spitzenkandidat und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Für ihn ist klar: „Wir müssen so pflegen, wie wir später selbst gepflegt werden wollen. Die Volkspartei hat sich mit dem Pflegekonzept viele Gedanken zu dieser Zukunftsfrage gemacht. Klar ist: Am wohlsten fühlen sich die Menschen Zuhause, deshalb ist das zentrale Element des Konzeptes, dass die Menschen so lange wie sie möchten und so lange es möglich ist, in den eigenen vier Wänden betreut werden sollen.“

Sobotka: Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige
„Gerade in Niederösterreich werden besonders viele Menschen von den eigenen Angehörigen gepflegt. Hier braucht es gezielte Unterstützung und Entlastung für die Betroffenen. Außerdem braucht es auch in Zukunft genügend Pflegepersonal, um auf den demographischen Wandel und den steigenden Pflegebedarf auch mit Fachkräften reagieren zu können. Dazu gehört ein Lückenschluss in der Ausbildung durch eine Pflegelehre und eine Höhere Lehranstalt für Pflege“, so Sobotka. Wesentlich neben der Frage der Pflege ist auch das finanzielle Auskommen im Alter: „Besonders gefreut hat mich zuletzt die gestaffelte Pensionserhöhung für 2019. Und auch für nächstes Jahr wird es eine gestaffelte Pensionserhöhung geben wo kleinere und mittlere Pensionen besonders profitieren. Bis 1.111 Euro mit 3,6 Prozent, bis 2.500 Euro wird die Erhöhung auf 1,8 Prozent abgeschmolzen und danach mit maximal 94 Euro gedeckelt.“

Nowohradsky: Wie wir mit unseren Älteren umgehen, ist eine Form der Anerkennung
Der Obmann der NÖs Senioren, Herbert Nowohradsky, freut sich über das Miteinander in den Fragen Pensionen und Pflege: „Jeder der heute jung ist, wird irgendwann alt. Einige von ihnen werden Pflege brauchen, alle von Ihnen wollen eine sichere Pension. Deshalb braucht es heute die richtigen Schritte um sie langfristig zu sichern.“

„Besonders freut mich die Erhöhung der Mindestpension. Ab 2020 werden bis zu 12 Monate Präsenz- und Zivildienst sowie 5 Jahre Kindererziehungszeiten angerechnet. Wer 40 Jahre berufstätig war wird dann zum Beispiel zumindest 1.315 Euro brutto, Ehepaare zumindest 1.782 Euro erhalten. Außerdem profitieren durch die sozial gestaffelte Pensionserhöhung heuer und nächstes Jahr besonders kleine und mittlere Pensionen“, so Nowohradsky. Er betont abschließend: „Mit dem Pflegekonzept wurde ein möglicher Weg skizziert, welche Schritte wir für die Pflege und Betreuung setzen müssen. Dazu gehört ein möglichst abgestuftes System um für jede und jeden das richtige Angebot zu haben. Ich freue mich, dass diese Zukunftsfrage einen breiten Raum im Wahlprogramm der Volkspartei einnimmt.“

Fotos: VPNÖ