Sommerschule bot zwei Wochen lang Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen

629
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras (beide Mitte) beim Abschluss der Sommerschule an der Volksschule Amstetten

Die vergangenen beiden Wochen – und somit die letzten Ferienwochen – wurden von knapp 3.500 Schülerinnen und Schülern in Niederösterreich genutzt, um sich im Rahmen der Sommerschule intensiv auf das neue Schuljahr vorzubereiten. Die Sommerschule war ein kostenloses, nicht verpflichtendes Angebot und wurde von rund 65% der angesprochenen Schülerinnen und Schüler wahrgenommen.

An der Volksschule Amstetten überzeugten sich heute Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras vom Erfolg der beiden Lernwochen: „In Zeiten der Coronapandemie ist die Sommerschule von enormer Bedeutung für all jene Schülerinnen und Schüler, die Bedarf an zusätzlicher Unterstützung haben. Wir freuen uns, dass wir insgesamt 484 Personen finden konnten, die unsere lernschwächeren Kinder und Jugendlichen pädagogisch intensiv auf das neue Schuljahr vorbereitet haben.“

Insgesamt 79 Kinder in sechs Gruppen aus den verschiedensten Schulstandorten der Region besuchten die Sommerschule am Standort Amstetten Preinsbacherstraße. Jeweils eine Pädagogin und eine Studierende betreuten die Kinder beim projektorientierten Arbeiten mit Schwerpunkt sprachsensiblen Unterricht, sodass die zwei Wochen äußerst effizient genutzt wurden. Die Kinder hatten dabei die Chance, im schulischen Alltag wieder anzukommen und die Unterrichtssprache Deutsch im projektorientierten Handeln während der Sommerschulzeit anzuwenden.

Ergänzender Unterricht mit Fokus auf Deutschförderung

Die Sommerschule fand in Niederösterreich seit 24. August als ergänzender Unterricht statt und hatte besonders die Deutschförderung zum Ziel. Vor allem lernschwächere Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe (VS, MS und AHS Unterstufe) und hier besonders außerordentliche Schülerinnen und Schüler konnten vom Unterricht während der Ferien profitieren. So sollten vor allem größere Defizite im Unterrichtsfach Deutsch behoben werden. „Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler am nächsten Montag einen guten Start in das neue Schuljahr erleben. Wir werden sehen, was das neue Schuljahr bringen wird und sind überzeugt, dass wir gemeinsam unter Einhaltung der bekannten Sicherheitsvorkehrungen ein erfolgreiches Schuljahr absolvieren werden“, so Teschl-Hofmeister und Heuras unisono.

Foto: Lengauer