Vielfalt wird Programm von 27. Oktober bis 1. Dezember 2018 – Hautnah und spannungsgeladen, schräg und unterhaltsam, einzigartig und persönlich – das ist Wachau in Echtzeit!

Bereits zum siebten Mal präsentiert Ursula Strauss zwischen Oktober und Dezember 2018 ihr Kulturprogramm der besonderen Sorte und taucht mit der Veranstaltungsreihe Wachau in Echtzeit in die behagliche Atmosphäre der herbstlich-winterlichen Wachau ein.

Wachau in Echtzeit
Alexander Hauer, Ursula Strauss, Kyrre Kvam Foto: © Daniela Matejschek

Gemeinsam mit Freunden, Künstlerkollegen und Wegbegleitern gestaltet die Schauspielerin insgesamt 11 einzigartige Abende im intimen Ambiente ungewöhnlicher Spielstätten in der Wachau, die meist nicht als Theaterräume konzipiert wurden. Die Besucher erwartet ein farbenreiches Programm mit Konzerten, Lesungen bis hin zu einem interaktiven Theater für Kinder.

Wachau in Echtzeit
Sujet 2018 Foto: © Daniela Matejschek

Ursula Strauss steht selbst zwei Mal auf der Bühne, sofern eine vorhanden ist. Gleich am Eröffnungswochenende unternimmt sie gemeinsam mit Christian Dolezal und dem Publikum von Wachau in Echtzeit eine Reise zur Wachauer Nase. Dort präsentieren die zwei Schauspieler pointierte Anekdoten, humorvolle Aphorismen und überraschende Texte über unser Geruchsorgan, musikalisch umrahmt wird der Abend von der Veltliner Combo. In der Tischlerei Melk Kulturwerkstatt schließt die bekannte Mimin die Veranstaltungsreihe mit Marie von Ebner- Eschenbachs Die Kapitalistinnen, begleitet von Dorothy Khadem-Missagh am Klavier.

Auf der Burgruine Aggstein schlägt Wolf Bachofner mit musikalischer Unterstützung von Edgar Schäfer und Tatjana Prelevič eine Brücke von Texten Elfriede Jelineks zu Schuberts Winterreise. Im Kellergewölbe des Schloss Spitz ist Kyrre Kvam Lost in Translation, während in der Römerhalle Mautern Dominik Maringer gemeinsam mit CrossNova dem Publikum alles Was Sie noch nie über Musik wissen wollten erklärt. Der Klangraum Krems Minoritenkirche wird zur Bühne einer musikalischen Lesung von Karl Kraus‘ Die Letzten Tage der Menschheit und Maria Hofstätter begibt sich in Begleitung von Martina Spitzer, Walther Soyka und Karl Stirner im Schluss Luberegg auf eine literarisch-musikalische Hatscherei. Chris Pichler schlüpft indes im Schloss Pielach behutsam in die Rolle Romy Schneiders und lässt die Ausnahmekünstlerin in ihren Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Telefonaten und Interviews selbst zu Wort kommen. Beatrice Fago und Christian Preuß stellen im Salzstadl Krems in einer szenischen Lesung wiederum fest, dass es Wirklich schade um Fred ist und Norbert Hauer lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer seiner musikalischen Kirchenführungen der etwas anderen Art.

Wachau in Echtzeit
Die Kapitalistinnen – Dorothy Khadem-Missagh Foto: © Nancy Horowitz

Wachau in Echtzeit will Geschichten erzählen und berührende Augenblicke schaffen, die mit der Welterbe-Region im Einklang stehen. Landschaft und Kunst verbinden sich so auf einzigartige Weise. Natur und Architektur sind hier mehr als Kulisse – sie sind Bühne, Akteur und Ausgangspunkt für zündende Ideen und unerwartete Umsetzungen gleichermaßen.

Wachau in Echtzeit
Nasenspiele Foto: © Anna Lun

Die Intimität der Spielorte, die Einzigartigkeit des Programms sowie die ungewöhnliche Inszenierung bieten einen unmittelbaren Kulturgenuss, der Wachau in Echtzeit einfach einmalig macht

Weiterführende Informationen unter www.wachauinechtzeit.at.

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