Weiterbildungsprogramm für KindergartenpädagogInnen setzt 2020/21 auf digitale Angebote

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Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister

LR Teschl-Hofmeister: Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen bilden sich im Kindergartenjahr 2020/21 coronabedingt in neuen Formaten fort

Im Jahr 2019 umfasste das Weiterbildungsprogramm für die rund 4.000 Pädagoginnen und Pädagogen in den NÖ Kindergärten mehr als 5.300 Seminarplätze in 400 Seminaren. Diese Zahlen werden auch das Weiterbildungsprogramm für Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen im Kindergartenjahr 2020/21 skizzieren – 400 Weiterbildungsangebote sollen angeboten werden. Was sich aber coronabedingt geändert hat, sind die Formate der Fortbildungsveranstaltungen, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: „Sprach man 2019 noch von klassischen Präsenz-Seminaren oder Workshops, sprechen wir nun und für das kommende Bildungsjahr von Webinaren, Podcasts etc. – man trifft sich coronabedingt in ‚virtuellen Räumen‘.“

Die Krise habe in diesem Fall eine deutliche Veränderung und Erneuerung bewirkt. „Wir stellen auf Online-Angebote um, damit eine elementarpädagogische Weiterbildung unabhängig von der Situation im kommenden Jahr sichergestellt wird. Dadurch geben wir den Pädagoginnen und Pädagogen auch Planungssicherheit. Rund zwei Drittel der Fortbildungs-Angebote werden daher im Kindergartenjahr 2020/21 als Webinare angeboten“, erklärt die Bildungs-Landesrätin. Ein besonderes Online-Highlight wird im ersten Halbjahr die Montessori Werkstatt sein. Im Zeitraum von 19. bis 23. April 2021 werden hochkarätige Redebeiträge, Podcasts und Diskussionsmöglichkeiten in virtuellen Räumen für Fachkräfte aus dem Schul- und Kindergartenbereich und für alle Interessierte angeboten. Nähere Informationen zum Programm und zu den Anmeldemodalitäten gibt es ab Mitte Jänner 2021 unter: https://www.montessori-werkstatt.at/.

„Gerade im Fortbildungsbereich haben wir die Krise als Chance für neue Formate erkannt, auch wenn der Austausch in Präsenzveranstaltungen natürlich ein ganz anderer ist“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

Foto: Nagl