Westlicher Teil der Ortsdurchfahrt von Loosdorf im Zuge der B 1 wird neugestaltet und verkehrssicherer ausgebaut

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LAbg. Karl Moser, Manfred Gruber (Straßenmeisterei Melk), Landesrat Ludwig Schleritzko, DI Helmut Spannagl (Leiter der Straßenbauabteilung St. Pölten), Thomas Vasku (Bgm. von Loosdorf), DI Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor)

LOOSDORF. Landesrat Ludwig Schleritzko nimmt am 8. Juni 2020 im Beisein von Bürgermeister Thomas Vasku und Straßenbaudirektor DI Josef Decker den Baubeginn für die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Loosdorf im Zuge der Landesstraße B 1 vor.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zeigt sich erfreut über die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt: „Die Fahrbahnerneuerung der Landesstraße B 1 und die Neugestaltung der Nebenflächen ist eine positive Straßenbau-Kooperation zwischen dem Land und der Marktgemeinde, wodurch die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität im Ortsbereich von Loosdorf verbessert wird.

Die Landesstraße B 1 im Ortsgebiet von Loosdorf weist derzeit wenige Querungsmöglichkeiten, wenig Grünraumgestaltung, schadhafte Nebenflächen und eine überbreite und sanierungsbedürftige Fahrbahn auf.

Aus diesen Gründen haben sich das Land NÖ (NÖ Straßendienst) und die Marktgemeinde entschlossen, die Ortsdurchfahrt von Loosdorf in zwei Bauabschnitten neu, attraktiver und vor allem verkehrssicherer zu gestalten.

Gut Ding braucht Weile – als mit den ersten Vorgesprächen zur Planung im Jahr 2015 begonnen wurde. In weiterer Folge wurde ein Mobilitätskonzept beauftragt um die gegebenen Bedürfnisse des motorisierten und nicht motorisierten Verkehres zu erheben und mit den Anrainerinnen und Anrainer von Loosdorf abzustimmen. Auf Basis des Mobilitätskonzeptes, welches 2018 finalisiert war, wurde mit der Detailplanung begonnen. In dieser Phase erfolgte auch die Weichenstellung zur Bauumsetzung in zwei Teilabschnitten, da zeitintensive Grabarbeiten zur Erneuerung der Infrastruktur wie Wasserleitung, Telekommunikation Strom und Kanal berücksichtigt werden müssen.

Ausführung:

Gestartet wird mit dem westlichen Teil – beginnend im Nahbereich der Albrechtsberger Straße bis zur Ampelkreuzung B 1 / L 106.

Die bauliche Ausführung umfasst eine entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard und örtlichen Verhältnissen neue durchgehende Fahrbahnbreite von rund 6,50 m, die Schaffung von Grünflächen im Verkehrsraum und zusätzlichen Querungsmöglichkeiten für die schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Für den ruhenden Verkehr und für FußgängerInnen werden Parkplätze und Gehwege entsprechend adaptiert.

Die Ausführung der Arbeiten erfolgt in drei gestaffelten Bauphasen. In den ersten beiden Abschnitten erfolgt jeweils die Sanierung bzw. Neulegung von Einbauten und in der Folge die Arbeiten an den Nebenflächen.

In der dritten Bauetappe erfolgt die komplette Sanierung der Landesstraße B 1. Es werden auf eine Länge von rund 1 Kilometer die bituminöse Deck- und Tragschichte entfernt, vorgefundene Schadstellen saniert und hochstandfeste bituminöse Schichten aufgebracht um einer vorzeitigen Spurrinnenbildung vorzubeugen.

Die Arbeiten werden von der Fa. Strabag ausgeführt.

Die Gesamtbaukosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund € 2,6 Mio. wovon rund 0,5 Mio. vom Land NÖ und rund 2,1 Mio. von der Marktgemeinde Loosdorf getragen werden.

Verkehrsbehinderungen:

Auf Grund des Bauumfanges und dem Ziel die Arbeiten im November 2020 abzuschließen werden die Arbeiten unter halbseitiger Sperre des Baubereiches ausgeführt.

Hierbei erfolgt die Aufrechterhaltung des Verkehres in Fahrtrichtung Melk über die B 1. Die Fahrtrelation Richtung St. Pölten wird über die Westumfahrung von Loosdorf umgeleitet.

Die Herstellung der finalen Deckschicht ist dann unter Totalsperre der B 1 im Ortsbereich von Loosdorf vorgesehen. Um die Behinderungen zu Geschäften, Firmen und für Anrainer so gering als möglich zu halten werden die Asphaltierungsarbeiten in den Nachtstunden bzw. am Wochenende – außerhalb der Geschäftsöffnungszeiten – erfolgen.

Der NÖ Straßendienst und die Marktgemeinde Loosdorf ersuchen die AnrainerInnen und VerkehrsteilnehmerInnen um ihr Verständnis während der Bauarbeiten.

Foto zVg: Amt der NÖ Landesregierung