Winterliche Straßenbedingungen: Hilfswerk gut gerüstet

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Schneefall und Glatteis: Die aktuellen Wetterbedingungen sind für die mobile Pflege eine zusätzliche Herausforderung. Das Hilfswerk Niederösterreich setzt auf professionelle Ausrüstung und flexible Einsatzplanung. 

Als Nummer 1 in der mobilen Pflege sind die Pflegeteams des Hilfswerks auch in den bergigen Gegenden des Landes unterwegs. Dort bringen die winterlichen Straßenbedingungen spezielle Herausforderungen mit sich: Glatteis, Blitzeis und schwer zufahrbare Häuser erfordern hohe Professionalität und eine gute Ausrüstung. Das Hilfswerk Niederösterreich begegnet den Schneemassen mit Schneeketten und Autos mit Allrad-Antrieb. Die Mitarbeiter/innen in der mobilen Pflege haben zudem viel Fahrpraxis und die Möglichkeit, jährlich ein kostenloses Fahrsicherheitstraining zu besuchen. Zusätzlich wird werden die Wetterbedingungen in der Einsatzplanung berücksichtigt. „Damit ist die kompetente Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden unserer Kundinnen und Kunden auch unter diesen schwierigen Witterungsbedingungen garantiert“, bekräftigt Michaela Hinterholzer, Präsidentin des Hilfswerks Niederösterreich.

Gerade in den Voralpengebieten sowie im Waldviertel sind die Straßen oft besonders winterlich. „Wir sind mit Abschleppseil und Schneeschaufel im Auto immer gut gerüstet“, berichtet eine Mitarbeiterin aus dem Hilfswerk-Standort Ottenschlag. „Und wenn wir gar nicht mehr weiter können hat uns nicht erst einmal ein hilfsbereiter Mitbürger mit dem Traktor aus dem Schnee gezogen.“

20 Millionen Kilometer jährlich
Die Mitarbeiter/innen des Hilfswerks Niederösterreich legen in der mobilen Pflege und Therapie eine immens hohe Zahl an Kilometern zurück. 2018 waren es 20,1 Millionen Kilometer, das entspricht einer 500maligen Erdumrundung. Dieser hohe Einsatz gewährleistet die hochprofessionelle Pflege und Betreuung von etwa 8.500 Kunden und Kundinnen in ganz Niederösterreich.

Foto: Hilfswerk Niederösterreich