All images are the property of Hertha Hurnaus, and are protected under Austrian copyright law as well as international copyright law

Das Haus der Geschichte Österreich ist das erste zeitgeschichtliche Museum der Republik. Zeitgemäß vermittelt und pointiert erzählt, lädt das neue Museum in der Hofburg zur Auseinandersetzung mit der ambivalenten österreichischen Geschichte ein. Ausgehend von der Gründung der demokratischen Republik 1918 werden gesellschaftliche Veränderungen und politische Bruchlinien thematisiert sowie Fragen gestellt, die damals wie heute Österreich und Europa bewegen.

Als Diskussionsforum für ganz Österreich konzipiert, eröffnet das Museum mit vielfältigen Vermittlungsangeboten und einer innovativen Webplattform neue Perspektiven auf die Vergangenheit und Gegenwart Österreichs – mit Blick auf die Zukunft.

Die Eröffnungsausstellung zu 100 Jahren Österreich – Aufbruch ins Ungewisse
Am 12. November 1918 wurde die demokratische Republik ausgerufen. Das Inferno des Ersten Weltkriegs war zu Ende, die Habsburgermonarchie zerfallen, die Zukunft des neuen Staates völlig offen. Die Eröffnungsausstellung Aufbruch ins Ungewisse – Österreich seit 1918 widmet sich dem jüngsten österreichischen Jahrhundert. Ausgangspunkt sind die Erfahrungen der Menschen, die Hoffnungen, aber auch Ängste, die sich mit der Republikgründung verbanden. Sieben Themenschwerpunkte beleuchten die Entwicklung und den Wandel von Demokratie und Gesellschaft. In der Ausstellung wird auch aufgezeigt, was die Abwesenheit von Demokratie und Rechtsstaat bedeutet. Außergewöhnliche Objekte, spannende Dokumente, künstlerische Positionen und interaktive Medienstationen machen Zeitgeschichte erlebbar.

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Nur die Geigen sind geblieben. Die Wechselausstellung am Alma Rosé Plateau
Die Erinnerung an den Holocaust und die Auseinandersetzung mit dem NS-Terrorregime versteht das Haus der Geschichte Österreich als zentralen Auftrag. Dazu verpflichtet nicht zuletzt der Ort – die Neue Burg am Heldenplatz. Von hier verkündete Adolf Hitler am 15. März 1938 unter frenetischem Beifall einer jubelnden Menge den „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland.
Mehr als 66.000 jüdische ÖsterreicherInnen fielen der Shoah zum Opfer. Eine von ihnen war Alma Rosé (1906–1944). Sie rettete als Leiterin des Frauenorchesters im KZ-Auschwitz-Birkenau jüdischen Musikerinnen das Leben. Mit der Eröffnung des Hauses der Geschichte Österreich trägt die Ausstellungsfläche im ersten Stock der Neuen Burg den Namen Alma Rosé Plateau.

Neues Museum lädt zum Mitdiskutieren ein
Besucherinnen und Besucher des Hauses der Geschichte Österreich wird ein vielfältiges Führungs-, Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm geboten. Regelmäßige Kurz- und Überblicksführungen, Themenführungen mit KuratorInnen und Familienvormittage laden Gr0ß und Klein dazu ein, die Geschichte Österreichs auf ganz individuelle Art zu entdecken. In der Reihe „Nachgefragt“ – jeweils dienstags um 16.30 Uhr – erzählen beeindruckende und bekannte Persönlichkeiten, wie sie dieses österreichische Jahrhundert erlebt haben, und in Abendveranstaltungen werden Bücher präsentiert und künstlerische und wissenschaftliche Projekte diskutiert.

Kulturvermittlung als elementarer Bestandteil der Museumsarbeit
Was bedeutet Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft? Diese Frage steht im Zentrum der Geschichtsvermittlung des Hauses der Geschichte Österreich. Die Vermittlungsangebote stehen BesucherInnen jeden Alters offen und bieten Informationen, geben Denkanstöße zum Umgang mit der österreichischen Vergangenheit und laden dazu ein, die Geschichte aus neuer Perspektive zu betrachten und kritisch zu befragen.

Haus der Geschichte Österreich
Neue Burg – Heldenplatz, Wien
Tel. (+43 1) 53410-805
office@hdgoe.at
www.hdgoe.at

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 bis 21.00 Uhr

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