Zeugen Jehovas in Japan: Erneut vom Taifun Hagibis getroffen

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Am 12. und 13. Oktober 2019 fegte der Taifun Hagibis über Japan hinweg. Es gab schwere Überschwemmungen und mindestens 77 Personen kamen ums Leben. Zehntausende Häuser wurden von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. Die Suche nach Vermissten geht weiter. Mancherorts kam es zu Niederschlagsmengen von circa 900 Millimetern. Damit gilt Hagibis als der stärkste Taifun in Japan seit 1958.

Es wurde Kontakt zu allen betroffenen Zeugen Jehovas hergestellt. Keiner von ihnen ist bei dem Sturm ums Leben gekommen, aber zehn wurden leicht verletzt. Außerdem sind mehr als 1 200 ihrer beschädigt worden. Von den 23 Königreichssälen (Kirchen), die beschädigt wurden, sind 3 aufgrund von Überflutungen und Stromausfällen unbenutzbar. Der Kongresssaal in Tochigi wurde leicht beschädigt.

In den Präfekturen Fukushima und Nagano wurden Katastrophenhilfskomitees eingesetzt. Bei Bedarf wird das Zweigbüro (Zentrale der Zeugen Jehovas) auch in anderen Landesteilen Katastrophenhilfskomitees einsetzen. Die betroffenen werden mit Wasser und Nahrungsmitteln versorgt und von den Seelsorgern vor Ort mit biblischen Gedanken getröstet und aufgebaut.

Foto: JZ