15.200 Volksschulkinder entscheiden sich zwischen NMS und AHS

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Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras betonen „Bei Schulwahl ist Wohl des Kindes oberstes Gebot“

In den kommenden Tagen und Wochen kommt auf über 15.200 Volkschulkinder der letzten Volksschulklasse und deren Eltern die Entscheidung zu ob sie ihre Schullaufbahn in einer Neuen Mittelschule (NMS) oder im Gymnasium (AHS) fortsetzen.

„Bei der Entscheidung zwischen NMS uns AHS ist es wichtig, die Wünsche des Kindes in den Mittelpunkt zu rücken. Im Zweifelsfall ist ein ehrliches Gespräch mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer zu empfehlen. Für das Wohl des Kindes ist es das oberste Gebot, diese Frage gemeinsam mit dem Kind zu klären“, so Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.

Erfahrungsgemäß werden rund 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler den Weg in Richtung Gymnasium einschlagen und rund 60 Prozent wählen eine NMS. Es ist dies aber keine endgültige und unwiderrufliche Entscheidung, denn es gibt im Laufe der Schulzeit noch einige Möglichkeiten, um die getroffene Wahl zu korrigieren. Dafür sorgt letztendlich auch, dass seitens der Bildungsdirektion die Durchlässigkeit zwischen den Schultypen forciert wird.

„Ein Patentrezept, wofür man sich entscheiden soll, gibt es nicht, denn beide Schultypen haben gleichermaßen ihre Vorteile. So hat zum Beispiel die AHS die stärkere Selbstständigkeit beim Lernen im Fokus. In der NMS wiederum steht die individuelle Förderung des Kindes im Mittelpunkt. Durch konkrete Schwerpunktsetzungen (wie zum Beispiel MINT, Sport, oder Musik) in den Neuen Mittelschulen werden konkrete Talente der Kinder gefördert. Eine Überforderung der Kinder sollte jedenfalls – egal, wofür man sich entscheidet – vermieden werden“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister

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