400.800 FFP2-Masken für 24h-Betreuerinnen und -Betreuer

293
Obmann Robert Pozdena (Wirtschaftskammer Niederösterreich-Fachgruppe Personenbetreuung), Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Präsident Wolfgang Ecker (Wirtschaftskammer Niederösterreich).
Anzeige

LR Teschl-Hofmeister/Ecker: Pflege- und Betreuungsbereich spürt die Krise besonders deutlich

St. Pölten. Im Februar wurden über den Sanitätsstab des Landes Niederösterreich 400.800 FFP2-Masken des Bundes für die 24h-Betreuerinnen und -Betreuer an die Wirtschaftskammer Niederösterreich ausgegeben. „Der Pflege- und Betreuungsbereich spürt die Auswirkungen dieser Krise besonders deutlich. Zum einen weil die Klientinnen und Klienten in dieser Pandemie zur vulnerablen Personengruppe zählen. Zum anderen aber auch, weil es die ‚Natur der Sache‘ ist, dass in der Pflege nicht immer alle Sicherheitsbestimmungen – wie etwa das Abstand halten – penibel eingehalten werden können. Eine entsprechende Ausstattung mit Schutzausrüstung ist deshalb unabdinglich. Es freut uns sehr, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich auch in dieser Hinsicht sehr gut funktioniert und wir auch in Zeiten der Krise starke Partner sind“, erklären dazu Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Wirtschaftskammer Niederösterreich Präsident Wolfgang Ecker.

„Die 24h-Betreuung ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege- und Betreuungslandschaft in Niederösterreich und ermöglicht es uns, dem Wunsch der Bevölkerung, möglichst lange zuhause alt werden zu können, bestmöglich nachzukommen. Rund 9.000 Personen sind in Niederösterreich in der 24h-Betreuung tätig“, erklärt Teschl-Hofmeister weiter. Der Großteil aller pflege- oder betreuungsbedürftigen Menschen in Niederösterreich wird zu Hause in den eigenen vier Wänden betreut. Rund 9% davon erhalten eine 24-Stunden-Betreuung.

„Wenn wir über Nahversorgung reden, dann denken wir in erster Linie meist an Lebensmittel, an Dinge des täglichen Bedarfs. Dabei übersieht man leicht, dass eine echte Nahversorgung noch viel mehr umfasst und dass Niederösterreichs PersonenbetreuerInnen da unbedingt dazu gehören“, betont WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker. „Sie sind nah für uns da, wenn wir sie brauchen. Sie sind nah am Menschen. Und sie sorgen dafür, dass wir versorgt sind, wenn Hilfe nötig ist.“

Die über 400.000 FFP2-Masken seien für Niederösterreichs PersonenbetreuerInnen „eine enorme Hilfe“, betont auch Robert Pozdena, der Obmann der WKNÖ-Fachgruppe Personenbetreuung. Rund die Hälfte davon wurden bereits an die Personenbetreuerinnen und -betreuer in Niederösterreich verteilt. „In der jetzigen Krise zeigt sich noch deutlicher, wie wichtig eine gute, professionelle und sichere Betreuung in den eigenen vier Wänden ist. Dieser Betreuungsbedarf wird sich in den nächsten Jahren noch weiter massiv steigern.“

Foto: NLK Filzwieser

Anzeige