2. NÖ Armutskonferenz: Rechte statt Almosen

Ursula Dullnig, Barbara Bühler, Stadtrat Dietmar Fenz, Barbara Rieder, Thomas Wagnsonner, Doris Hawel- Sparkasse, Helmut Neidl

Was bedeutet Recht(e) haben und Recht bekommen im Kontext der aktuellen Debatte rund
um die Mindestsicherung? Mit deser und weitere Fragestellungen rund um die Durchsetzung sozialer Rechte beschäftigten sich die Teilnehmer_innen der zweiten NÖ Armutskonferenz am 6.6.2018 im Bildugshaus St. Hippolyt.

Rund 100 Personen nutzen die Chance sich im Rahmen von Vorträgen und Workshops von Expertinnen und Experten wie Erich Fenninger, dem Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich oder Günter Kräuter Volksanwalt mit Fragen der Rechtsdurchsetzung zu beschäftigen.
Die aktuelle Lebenssituationen von Menschen, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind, um ihre Rechte und deren Durchsetzung in der Praxis standen bei der Konferenz im Vordergrund.
Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich in Kurzvorträgen und in Arbeitsgruppen untere anderem mit den Aufgaben der Volksanwaltschaft oder den Möglichkeiten der Durchsetzung sozialer Rechte.
„Die aktuelle Debatte über eine Neuregelung der Mindestsicherung zeigt wie aktuell die Frage der Durchsetzung und Bewahrung sozialer Rechte ist.“so Koordinatorin und Obfrau des Netzwerks, Barbara Bühler. „Dabei gilt es jene im Blick zu behalten, die selbst oft nicht gehört werden: über 1/3 der Menschen die von der Mindestsicherung leben sind Kinder. Leistungen der Bedarfsorientierten Mindestsicherung kürzen heißt daher: Kindern Chancen nehmen!“

Das NÖ Armutsnetzwerk ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder sich mit den
Problemen und Anliegen armutsgefährdeter bzw. von Armut betroffener Menschen
auseinandersetzt, Verbesserungsvorschläge erarbeitet und sich für deren Umsetzung
einsetzt.

Nähere Informationen zum Netzwerk und seinen Aktivitäten:www.noe-armutsnetzwerk.at

Foto: Ing.Wolfgang Mayer 3100 St.Poelten