50-Jahr-Feier und Eröffnung des neuen 44 Betten-Zubaus im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Melk

Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit und Soziales), BH Norbert Haselsteiner, LAbg. Martin Huber, Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Direktor Josef Schachinger, Pflegedienstleiterin Klaudia Atzmüller, Abt Georg Wilfinger (Stift Melk)

Am 8. Juni lud man zum großen Fest anlässlich des 50-jährigen Bestehens und zur offiziellen Eröffnung des neuen Zubaus ins NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Melk ein, die Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im feierlichen Rahmen vornahm. „Das NÖ Pflege-und Betreuungszentrum Melk hat sich als erstes stationäres Hospiz in Niederösterreich überhaupt einen hervorragenden Ruf erarbeitet und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Betreuung von schwerstkranken Menschen“, so Teschl-Hofmeister. Das Haus sei deshalb auch Standort für das mobile Hospiz- und Palliativteam in der Region. Für dieses Team und die Betreuung von schwerstkranken Menschen stünden nun im Zubau modernste Räumlichkeiten zur Verfügung, freut sich die Landesrätin.

Mit einem Investment des Landes Niederösterreich von 8,19 Millionen Euro sind zuletzt 44 Betten für Sonderpflegeformen (Hospiz- und Palliativpflege, Schwerstpflege etc.) errichtet worden. „Damit konnten wir das Angebot insgesamt auf 144 Pflege- und Betreuungsplätze ausbauen“, gratulierte die Landesrätin zum runden Jubiläum und dem neuen Zubau.

Der Altbestand in Melk stammt aus dem Jahr 1968, im Jahr 2004 wurde das Haus erstmals erweitert und generalsaniert. In den jetzigen Zubau wurde im September 2017 übersiedelt. Neben Melk, wo man eng mit dem Hospizverein Melk zusammenarbeitet, gibt es auch in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren Mistelbach, Mödling, Tulln, St. Pölten und Wiener Neustadt ein stationäres Hospiz. „Mit dem neuen Zubau in Melk stehen nun im Bereich der Landeseinrichtungen insgesamt 139 Hospiz- und Intensivpflegeplätze zur Verfügung“, so Teschl-Hofmeister abschließend.

Foto: Martin Luger