Austausch zum digitalen Gesundheitswesen

Die Veranstaltung build.well.being am 29. Juni 2018 an der FH St. Pölten stellt innovative Ansätze für das digitalen Gesundheitswesen vor. Das Networking-Event für UmsetzerInnen zeigt konkrete Projekte an der Schnittstelle von Gesundheit und Technik. In knappen drei Stunden präsentieren Studierende und ForscherInnen Streiflichter aus aktueller Praxis und Forschung. Die Veranstaltung richtet sich an Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich Digital Healthcare sowie an alle Interessierten.

Studierende der Fachhochschule St. Pölten aus dem Studiengang Digital Healthcare stellen neueste Forschungsergebnisse aus ihren Projekten in der angewandten Gesundheitsforschung an der Schnittstelle zur Technik vor. Expertinnen und Experten aus Healthcare-Unternehmen halten kurze Fachvorträge zu den derzeitigen Herausforderungen in der gelebten Gesundheitspraxis.

Die Keynote zum Thema „A European Perspective on the Estonian eHealth Setup“ hält Peeter Ross, Programmdirektor für Health Care Technology an der Tallinn University of Technology. Matthias Zeppelzauer, Senior Researcher der FH St. Pölten, spricht zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Analyse des menschlichen Ganges. Jakob Winkler von der Sanitas GmbH und René Geyeregger von der St. Anna Kinderkrebsforschung stellen Ansätze der Datenvisualisierung in der Zellvermessung bei der Stammzellentransplantation vor und Michael Mikesch von der Medizin-App Diagnosia referiert zu den Herausforderungen des Einsatzes von Wissensdatenbanken in der Medizin-App-Entwicklung.

Innovative Projekte

Im Anschluss an die Vorträge folgen Zehn-Minuten-Präsentationen zu Studierendenprojekten unter anderem zu einer sogenannten E-Health-„Geldbörse“ mit der Selbstverwaltung von Gesundheitsdaten, einem Präventionsprojekt gegen den „Smartphone-Nacken“, einer App zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge auf der Baustelle, dem Nutzen von Spracherkennung in der Schlaganfall-Erkennung und Fern-Monitoring der Ernährung von Krebspatientinnen und
-patienten.

Partner der Veranstaltung ist das Internationale Zentrum für Gesundheitstechnologien am
Technopol Krems von ecoplus.

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