Citroen C3 Aircross

Das Segment der kleinen SUV wächst stetig. Kein Wunder, tolles Raumangebot, erhöhte Sitzposition und handliche Außenmaße. Natürlich will sich auch Citroen seinen Anteil am Kuchen holen und präsentiert den C3 Aircross (auf der Plattform des C3), der die Designlinie konsequent durchzieht und auf runde Formen mit reichlich Kunststoffbeplankungen setzt.

Je nach Aussenfarbe können noch Farbapplikationen geordert werden. Wichtig in dieser Fahrzeugklasse die erhöhte Bodenfreiheit von zwei Zentimetern. Allrad wird zwar nicht angeboten, dafür aber die sogenannte „Grip Control“. Über einen Drehregler können diverse Straßenverhältnisse bzw. Untergründe ausgewählt werden und sorgt so für bessere Traktion. Im Innenraum setzt Citroen markentypisch auf Komfort. Die Sitze sehen nicht nur komfortabel aus, sie sind es auch. Schön anzuschauen die Stoffapplikationen in den Seitentüren sowie auf dem Armaturenträger. Über den Touchscreen sind fast alle Funktionen außer Lautstärkeregelung, Front- und Heckscheibenheizung zu bedienen. Positiv aufgefallen sind die logische Anordnung der Knöpfe am Lenkrad sowie die Handhabung des Tempomats.

Motorisiert war unser C3 Aircross mit dem Dreizylinder Turbomotor und 1,2 Liter Hubraum. Er leistet 110 PS bei einem Drehmoment von 205 Nm. Zusätzlich wurde noch ein Automatik-Sechsganggetriebe verbaut. Und hier liegt eigentlich die größte Überraschung. Waren Automatikgetriebe von Citroen (noch zu Picasso-Zeiten) eher die schlechtere Wahl, macht diese Generation Sinn und zeichnet sich durch zugfreie, schnelle Schaltvorgänge aus. Die Kombination Getriebe und durchzugsstarker Motor machen aus dem C3 Aircross ein wendiges Auto. Wer jetzt denkt, nur in der Stadt irrt, der Aircross kann aufgrund seines Sitzkomforts und seines straffen, aber dennoch komfortablen Fahrwerks, auch auf der Langstrecke punkten. Der Kofferraum ist ausreichend groß, die Rücksitze lassen sich verschieben oder 2:1 umklappen.

Der Einstiegspreis liegt bei 14.990,– Euro.

Fotos: slz