Errichtung von 30 Bewegungsräumen: Bis zu € 40.000 Förderung pro Gemeinde

Die Gemeinde Lichtenegg freut sich, wie 29 weitere Gemeinden, über einen neuen Bewegungsraum: Bgm. Josef Schrammel, Landesrätin Barbara Schwarz, Landesrat Karl Wilfing, Direktorin Susanne Schmid mit den Kindern Jonas und Laura Mandl und Rene Vollnhofer

ST. PÖLTEN. „Wir freuen uns, dass wir neuerlich 30 Gemeinden und Schulgemeinden eine Förderung für die Errichtung von bedürfnisgerechten, naturnahen Schulfreiräumen oder Spielplätzen zusagen konnten und das Land Niederösterreich weiterhin in den Ausbau von Bewegungs- und Begegnungsräumen und somit in Freiräume für alle Generationen investiert“, sind sich Landesrätin Barbara Schwarz und Landesrat Karl Wilfing einig. Gestern fand zum dritten Mal eine Auftaktveranstaltung der seit 2015 laufenden Förderinitiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ – eine Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich, der NÖ Familienland GmbH und der Aktion „Natur im Garten“ – im Landhaus in St. Pölten statt.

Über 60 Gemeinden nutzten die Gelegenheit und stellten einen Antrag auf Förderung. Eine unabhängige Jury bewertete alle eingegangenen Projekte aus denen wiederum 30 Siegergemeinden hervorgingen. Rund 300 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, Schulvertreterinnen und Schulvertreter, Eltern, Kinder und Jugendliche feierten gemeinsam mit Landesrätin Barbara Schwarz, Landesrat Karl Wilfing und der NÖ Familienland GmbH den Start in ein gemeinsames, spannendes Projektjahr.

Gemeinden und Schulen gestalten mit
Das Land Niederösterreich stellt von 2015 bis 2019 insgesamt vier Millionen Euro für die Neugestaltung von Schulhöfen und (Generationen-)Spielplätzen zur Verfügung. Neben der finanziellen Unterstützung umfasst die Initiative auch eine umfangreiche Prozessbegleitung durch die NÖ Familienland GmbH und Mitbeteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Die Gemeinden und Schulen werden von Beginn an bei der Ideenfindung, Planung und Umsetzung unterstützt und beraten. Die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer beteiligen sich an der „Spielforscher-Werkstatt“, dem „Bau- und Spieltag“ und der „Pflanz-Werkstatt“ und tragen somit einen wesentlichen Teil zur Planung und Gestaltung des neuen Bewegungsraumes bei. „Kinder und Jugendliche brauchen bedürfnisgerecht gestalteten Raum zum freien Bewegen, zum Spielen und zum Freunde treffen – sowohl in der Schule als auch in ihrer Freizeit“, betont Schwarz. Landesrat Karl Wilfing hebt hervor, dass auch der naturnahe Aspekt besonders groß geschrieben wird: „Naturnah gestaltete Schulhöfe und Spielplätze bieten zahlreiche Vorteile: Der Unterricht wird greifbarer, die Erholungswirkung in den Pausen steigt und die Kinder lernen den Umgang in und mit der Natur.“ Die Bepflanzungskonzepte folgen den Kernkriterien der Aktion „Natur im Garten“ – Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie auf Torf.

Erfolgsmodell Förderaktion
Bisher wurden im Rahmen der Förderaktion, die sich in drei Perioden gliedert, bereits 60 Schulfreiräume und Spielplätze eröffnet. Die 30 Gemeinden, die heute den Projektauftakt feierten, starten noch heuer mit der Planung und Umsetzung und werden ihre neuen Bewegungs- und Begegnungsräume bis Juni 2019 eröffnen.

Die 30 Siegergemeinden aus Förderperiode III sind:
die Gemeinden Texingtal, Lichtenegg, Seebenstein, Waidmannsfeld und Weinzierl am Walde, die Marktgemeinden Breitenfurt, Tulbing, Reichenau an der Rax, Rappottenstein, St. Leonhard am Hornerwald, Nöchling, Albrechtsberg, Aggsbach Markt, Brunn am Gebirge, Mönichkirchen, Purgstall, Schönberg am Kamp, Eichgraben, Paudorf, Schweiggers, Wullersdorf, Jedenspeigen, Schwarzenau und Kirchschlag, die Mittelschulgemeinde Hollabrunn, die Praxisvolksschule Baden und die Stadtgemeinden Groß Gerungs, Schrems, Ebreichsdorf und Zwettl.

Foto: NLK Burchhart