EU-Gemeinderät/innen informieren sich über interregionale Projekte

Francois-Edouard Pailleron (Abteilung Internationale und Europäische Angelegenheiten), Jitka Kössler (NÖ.Regional.GmbH), EU-Landesrätin Barbara Schwarz, Gesandte Brigitte Trinkl (BMEIA), Hermann Hansy (NÖ.Regional.GmbH) und Wolfgan Traußnig (EuropeDirect) informierten die EU-Gemeinderät/innen über interregionale Projekte

EU-Landesrätin Barbara Schwarz lud gestern Niederösterreichs EU-Gemeinderät/innen zu einem Info-Austausch über Interreg-Projekte und EU-Kooperationen in St. Pölten. Die NÖ.Regional.GmbH berichtete in diesem Zusammenhang über ihr umfassendes Service- und Beratungsangebot für Städte, Gemeinden und Regionen.

„Niederösterreich und seine regionale Entwicklung ist ganz wesentlich von unseren unmittelbaren Nachbarn in der EU – Tschechien, Slowakei und Ungarn – beeinflusst. Wir wollen unseren EU-Gemeinderäten und Gemeinderätinnen Mut machen Projekte anzustoßen, die unsere Regionen stärken und die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn verbessern“, erklärte Landesrätin Schwarz.

Im Fachbereich EU berät und unterstützt die NÖ.Regional.GmbH Gemeinden, lokale und regionale Organisationen bei grenzüberschreitenden Projekten im Rahmen der Interreg-Programme mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn und wirkt an Projekten der grenzübergreifenden Regionalentwicklung mit.

Ein Schwerpunkt ist die Betreuung des Kleinprojektefonds (KPF) mit Tschechien sowie die Unterstützung kleiner Initiativen mit der Slowakei und Ungarn. Allein aus dem Kleinprojektefonds (KPF) AT-CZ 2017 – 2019 mit Tschechien stehen in Niederösterreich rund 740.000 € an EFRE-Mitteln zur Verfügung. Derzeit sind 18 Projekte mit einem Gesamtvolumen von gut 320.000 € genehmigt. Die nächsten Einreichrunden enden mit 23. März, 22. Juni und 12. Oktober 2018.

In den Grenzregionen zu Tschechien, Slowakei und Ungarn wird mit dem mehrjährigen Projektkonzept „Regionen verbinden – Connecting Regions“ (ConnReg) eine Verbesserung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit forciert.

Ein Modellprojekt ist das Bratislava Umland Management (BAUM 2020), in dem das Magistrat Bratislava, die NÖ-Regional.GmbH und die Regionalmanagement Burgenland GmbH mit 14 österreichischen Umlandgemeinden in Fragen der Raum- und Siedlungsentwicklung eng zusammenarbeiten. Bei den niederösterreichischen Gemeinden handelt es sich um Eckartsau, Engelhartstetten, Lassee und Marchegg nördlich der Donau sowie – südlich der Donau – Bad Deutsch Altenburg, Berg, Hainburg, Hundsheim, Prellenkirchen und Wolfsthal.

„Die grenzüberschreitenden Projekte tragen dazu bei, dass wir unserem Ziel, zu einem gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum zusammenzuwachsen, einen wichtigen Schritt näher kommen“, so Landesrätin Schwarz abschließend.

Foto: NLK Burchhart