Fasten- und Pilgerhaus Maria Seesal weiter auf Erfolgskurs: Fastenhaus schafft fast die 3.000er-Marke

Das Fasten- und Pilgerhaus Maria Seesal in Ybbsitz schaffte auch im Vorjahr einen neuen Rekordwert bei den Nächtigungen. Über den nachhaltigen Erfolg freuen sich die Mitarbeiterinnen Maria Grabner und Heidi Aigner, Chefin Ulrike Ginzler, geschäftsführende Gemeinderätin Anita Eybl, Eisenstraße-Obmann und Fasten-Fan Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger sowie die Fastengäste Harald Schlager und Birgit Beneke (v.l.). Nicht am Bild: Petra Gassner.

Jeder dritte Gast, der in der Eisenstraße-Gemeinde Ybbsitz nächtigt, tut dies im Fasten- und Pilgerhaus Maria Seesal. Der 2015 von Ulrike Ginzler und Petra Gassner im beschaulichen Wallfahrtsort Maria Seesal eröffnete Betrieb ist weiter auf Erfolgskurs. Waren es im Eröffnungsjahr 2015 noch 1.632 Nächtigungen, so verzeichnete das Haus im Vorjahr bereits 2.906 Fasten- und Pilgergäste. „2018 möchten wir die 3.000er-Marke überschreiten. Wir sind sehr zuversichtlich, denn die Buchungslage ist im Moment ausgezeichnet“, berichtete Ulrike Ginzler bei einem Pressegespräch am vergangenen Freitag.

Acht Mitarbeiter sind im Fasten- und Pilgerhaus beschäftigt, hinzu kommen freiberufliche Trainer, die spezielle Kurse anbieten. „Wir versuchen immer wieder, neue Kursformate zu etablieren und spezielle Fastenkuren anzubieten. Das kommt bei unseren Gästen sehr gut an. Es gibt Stammgäste, die uns bereits sechs Mal in den vier Jahren unseres Bestehens besucht haben“, freuen sich die beiden Chefinnen.

Zu den „Fasten-Fans“ zählt auch Eisenstraße-Obmann Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, der ebenfalls schon zum vierten Mal unter professioneller Begleitung fastet. „Bis 2020 möchten wir in unserer Region Eisenstraße Niederösterreich 400.000 Nächtigungen im Jahr schaffen. Dafür braucht es so engagierte Betreiber wie im Fasten- und Pilgerhaus Maria Seesal“, erklärt der Eisenstraße-Obmann.

Was sie an Maria Seesal so schätzen, brachten die Fastengäste Harald Schlager und Birgit Beneke auf den Punkt. „Ich brauche diese Zeit der Ruhe, hier wird man professionell betreut“, so der Softwareentwickler. „Nirgendwo erholt man sich so gut wie beim Fasten“, ergänzte Birgit Beneke.

Maria Seesal gilt als Geheimtipp für Pilger und Ruhesuchende entlang des Oberösterreichischen Mariazellerwegs. Der Bau der Wallfahrtskirche (1904 bis 1906) geht auf Helene Wochner zurück, der 1863 im Traum eine Kirche mit einem Marienbild erschien. Als sie dieses Bild tatsächlich in einer Mühle fand, stellte sie es an einem Berghang auf, wo bald eine Holzkapelle erbaut wurde.

Das Schmiedezentrum Ybbsitz zählte im Vorjahr 8.155 Nächtigungen, 373.822 Nächtigungen waren es 2017 in der gesamten Region Eisenstraße Niederösterreich.

Foto: zVg