Künstliche Intelligenz in der Medienbranche

Die Organisatorinnen des coMMe togethers Sabina Catic, Verena Ganhör und Jutta Köppel (Studentinnen im Master Studiengang Digital Media Management) zusammen mit den Speakern Christian Lämmerer (Styria Marketing Services), Michael Katzlberger (TUNNEL23), Christian Rupp (WKO) und Florian Jungnikl-Gossy (DerStandard)

Unter dem Titel „Artificial Intelligence and its potential to change digital (media) business“ luden die Studiengänge Medienmanagement und Digital Media Management der FH St. Pölten vergangene Woche zur Veranstaltung „coMMe together“. Gemeinsam mit Experten aus der Medienbranche wurde einen Abend lang über die Entwicklungen von künstlicher Intelligenz und potenzielle Einsatzbereiche diskutiert.

Das „coMMe together“ lieferte den Gästen einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Artificial Intelligence und wie diese bereits jetzt in den Medienunternehmen integriert werden. Zu den hochkarätigen Speakern zählten Christian Lämmerer (Geschäftsführer Styria Marketing Services), Florian Jungnikl-Gossy (Head of International Audience Development, DerStandard), Michael Katzlberger (CEO der Digital-Marketing-Agentur TUNNEL23 in Wien) und Christian Rupp (WKO, u.a. Sonderbeauftragter Digitalisierung und Sprecher der Plattform Digitales Österreich).

Erlebnis für NutzerInnen optimieren

Mittels künstlicher Intelligenz die Customer Journey verbessern und die Ressourcenauslastung im Unternehmen optimieren – diese Vorzüge der Artificial Intelligence sieht Christian Lämmerer. Es sei wichtig und gut, künstliche Intelligenz bei allgemeinen Themen einzusetzen, damit sich die MitarbeiterInnen auf hochwertigen Support sowie “Spezialthemen” konzentrieren können. Florian Jungnikl-Gossy ergänzte, dass der „Standard“-Verlag insbesondere daran arbeite, das Forum für die UserInnen durch Artificial Intelligence weiter zu verbessern.

Künstliche Intelligenz ganz kreativ

Die Agentur TUNNEL23 mit Michael Katzlberger setzte bereits Kampagnen mit künstlicher Intelligenz für Kundinnen und Kunden wie beispielsweise Mazda um. Besonders spannend war für Katzlberger das Experiment, die künstliche Intelligenz ein Gedicht verfassen zu lassen. Dieses kreative Werk schaffte es tatsächlich in den renommierten Gedichtband „Frankfurter Bibliothek“ des Brentano-Verlags. Die digitalisierte Welt ist sehr dynamisch, die einzige Konstante ist der Wandel, so Christian Rupp. Aus diesem Grund ist es für den Digitalisierungsexperten unerlässlich, Flexibilität im Berufsleben zu erlernen und sich auf Neuerungen einzulassen. In diesem Punkt hätte Österreich gesamt gesehen noch großes Verbesserungspotenzial.

Foto: FH St. Pölten / Laura Breban