LK Scheibbs: individuelle, wohnortnahe Betreuung und Versorgung

Regionalmanager Dr. Andreas Krauter, MBA, stv. Kaufm. Direktor Dipl. KH-Bw. Anton Schragl, Betriebsratsobmann Rudolf Zeller, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Ärztl. Direktor Dr. Erwin Schwaighofer, Pflegedirektor Andreas Zeilinger, MBA und med. Geschäftsführer Dr. Markus Klamminger beim Kliniken-Dialog

SCHEIBBS. Das Landesklinikum ist ein Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten Wien und Graz. Als Schwerpunkte werden die Orthopädie, Palliative Care, Onkologie, Endoskopie, Geburtenstation und ein Department für Remobilisation und Nachsorge geführt.

Im Rahmen des von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf gestarteten NÖ Kliniken-Dialogs kam die Leitung des Klinikstandortes Scheibbs mit dem für die Kliniken zuständigen LH-Stellvertreter zusammen um ihn über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Danach hält Pernkopf fest: „Das Klinikum Scheibbs ist mit seinen 4 Abteilungen die wichtigste regionale Gesundheitsreinrichtung und mit seinen 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch ein besonders wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor.“

Mehr als 400 Knie- und Hüftgelenksersatzoperationen werden jährlich am Fachschwerpunkt für Orthopädie durchgeführt. Das Rapid-Recovery-Programm, welches österreichweit als Erstes im Landesklinikum Scheibbs implementiert wurde, optimiert Behandlungsergebnisse und ermöglicht einen höheren Patientenkomfort. Unter den Palliativpatientinnen und -patienten, die schwer oder unheilbar krank sind, verlassen mehr als 70 Prozent die Station mit gesteigerter Lebensqualität und werden nach dem Klinikaufenthalt vom mobilen Palliativteam beratend betreut. Auf der Onkologie beweisen die ständig steigenden Patientenzahlen die Wichtigkeit der wohnortnahen Nachbetreuung von Tumorerkrankungen. Der Schwerpunkt für Remobilisation und Nachsorge befindet sich als jüngste Einrichtung seit 2017 im Landesklinikum Scheibbs. Ergänzend zur Grundversorgung wird großes Augenmerk auf therapeutische Zusatzangebote gelegt.

„Einige Eckzahlen können sich sehen lassen – so werden jährlich rund 77.000 ambulante Frequenzen verzeichnet und ca. 10.000 stationäre Aufenthalte gezählt. Insgesamt werden im Klinikum 130 Tonnen Lebensmittel pro Jahr verbraucht“, zeigt sich LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf beeindruckt.

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