Neuorganisation des niederösterreichischen Jugendrates

Bgm. Lukas Michlmayr, Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Reinhard Polsterer und Wolfgang Juterschnig (NÖ Jugendreferat)

Der niederösterreichische Jugendrat hat sich in der Landeslandwirtschaftskammer in St. Pölten neu konstituiert. Dabei wurde auch der Vorsitz des Rates durch den scheidenden Vorsitzenden, 1. Präsident des NÖ Landtages Karl Wilfing an Jugend-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister übergeben.

„Die niederösterreichischen Jugendorganisationen leisten Hervorragendes für junge Menschen im Land. Ohne unsere 36 großen landesweiten Jugendorganisationen ist keine breitenwirksame und flächendeckende Jugendarbeit denkbar. Nur durch sie ist gewährleistet, dass junge Menschen mit ihren Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal gefördert werden“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister anlässlich der konstituierenden Sitzung. Teschl-Hofmeister dankte auch dem Präsidenten des NÖ Landtages, Karl Wilfing für seine Arbeit als Jugendlandesrat in den letzten Jahren. Viele aktuelle Leistungen des NÖ Jugendrates seien in seiner Amtszeit entstanden. Auch der Bürgermeister von Haag, Lukas Michlmayr und Ing. Reinhard Polsterer von der NÖ Landjugend scheiden als stellvertretende Vorsitzende aus. LAbg. Bernhard Heinreichsberger, Michael Kögl und Alexander Bernhuber bilden das neue Führungsteam gemeinsam mit der Vorsitzenden, Jugendlandesrätin Teschl-Hofmeister.

Die Schwerpunkte sind vielfältig. Bildung, Beruf oder Freizeiterlebnis, Kreativität, Gesundheit, Sport, Engagement und Hilfe in der Zivilgesellschaft, Politik, Kirche oder Blaulichtorganisation. Die Jugendarbeit im Land ist breit aufgestellt. Servicestellen wie die Jugendinfo NÖ und das NÖ Landesjugendreferat unterstützen dabei effektiv. Auch wichtige politische Forderungen kommen aus dem NÖ Jugendrat. 100 Euro pro Semester als Förderung für Studierende, die mit Öffis unterwegs sind oder die Harmonisierung der Jugendgesetze in Österreich entstammen den Debatten und der Meinungsbildung im NÖ Jugendrat. In den kommenden 5 Jahren warten weitere wichtige Entscheidungen. Stärkere Anpassung der Jugendarbeit an die Bedürfnisse von Lehrlingen oder mehr Angebote für Mädchen in der Jugendarbeit sind Beispiele dafür.
„Die Beteiligung junger Menschen in der Gesellschaft ist im Rahmen der Jugendpolitik das wichtigste Ziel. Die Anliegen und Inhalte kommen von der Jugend. Wir müssen den jungen Menschen aber mehr Orientierungshilfen, Leitsysteme und umfangreiche Stützstrukturen geben, denn die Abzweigungen und Weggabelungen im Leben eines jungen Menschen sind mehr und schwieriger zu durchschauen geworden. Und bei dieser Aktivierung junger Menschen leisten unsere NÖ Jugendorganisationen Hervorragendes“, sagt dazu Teschl-Hofmeister.

Foto: Philipp Monihart