NÖ Betreuungszentren werden um rund 3,5 Mio. Euro digital zukunftsfit gemacht

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Mag. Andreas Strobl (Direktor LPH Wolkersdorf), Elisabeth Parth (Pflegebetreuungsmanagerin) und Ilse Hiller (Pflegebetreuungsmanagerin) präsentieren das Projekt noe|HIT-2019

Mit dem Beschluss der NÖ-Landesregierung wurden kürzlich Mittel in der Höhe von rund 3,5 Mio. Euro für das Projekt „noe|HIT-2019“ der NÖ Betreuungszentren vergeben. Dabei wird die Infrastruktur des noe|HIT-Rechenzentrums inklusive aller dazu erforderlichen Softwareanpassungen erneuert.

Neben dem Tausch von Serverhardware werden ebenso Betriebs- und Datenbanksysteme auf den neuesten Stand gebracht, auch um mögliche Sicherheitsrisiken auszubessern. Bei noe|HIT handelt es sich um ein österreichweit vorbildhaftes, komplexes IT-System für insgesamt 56 Landeseinrichtungen, darunter 48 NÖ Pflege- und Betreuungszentren, zwei NÖ Pflege- und Förderzentren sowie sechs NÖ Sozialpädagogische Betreuungszentren.

„Wir wollen den Anforderungen der NÖ Pflege- und Betreuungszentren für die nächsten fünf Jahre gerecht werden, das macht die Umstellungen und Erneuerungen unerlässlich“, informiert Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz über die geplanten Investitionen. „Dabei sehen wir die Digitalisierung als Chance für unser Bundesland, bei dem wir gestaltend mitwirken wollen. Wir wissen, dass dem System noe|HIT ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Zielerreichung bescheinigt wird. Außerdem konnten nicht unwesentliche Verwaltungsvereinfachungen und damit Arbeitserleichterung und Entlastung für die MitarbeiterInnen in den Heimen erreicht werden, was wiederum im Sinne der Zielsetzung zu mehr Zeitressourcen für die BewohnerInnen bzw. KlientInnen führt.“

Die komplette Abwicklung des Projekts wird im Rahmen des laufenden EDV-Betriebs der NÖ Landesbetreuungszentren erfolgen. Die Projektlaufzeit ist bis Ende des Jahres 2018 geplant. Die Umschaltung der rund 6.500 Benutzer auf die neue EDV-Infrastruktur wird voraussichtlich im November dieses Jahres erfolgen. Der letzte und zentrale Teil wird voraussichtlich mit Ende Februar 2019 finalisiert.

Foto: NLK Reinberger