Schörl-Pädagogik über Österreichs Grenzen hinaus erfolgreich

Dr. Doris Kloimstein (Fachstelle für Beziehung, Ehe und Familie der Diözese St. Pölten), Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz und Sonderpädagogin Anna Ruschka tauschten sich in einem Arbeitsgespräch über die Schörl-Pädagogik aus.

ST. PÖLTEN. In einem Arbeitsgespräch informierte sich Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz bei Dr. Doris Kloimstein über die Schörl-Pädagogik und ihren Einsatz in Niederösterreichs Kindergärten. Kloimstein, Projektleiterin in der Fachstelle für Beziehung, Ehe und Familie der Diözese St. Pölten, berichtete von einer Studienreise nach Hannover, wo auch in Brennpunktkindergärten die Pädagogik von M. Margarete Schörl angewendet wird.

„Vielfalt ist ein hohes Gut im Bildungsbereich. Niederösterreichs ElementarpädagogInnen stützen sich auf vielfältige Ansätze zum Wohl des Kindes. Der niederösterreichischen Pädagogin M. Margarete Schörl war die Eigenständigkeit des Kindes und die Hinführung zu einer immer größeren sozialen Mitmenschlichkeit zentrales Anliegen – ein pädagogischer Ansatz den ich gerne unterstütze“, so Landesrätin Schwarz.

Gegenwärtig läuft ein EU-„Erasmus +“- Projekt, das die Aktualität der Elementarpädagogik nach Schörl für die Elternbildung als Erziehungspartnerschaft in den Vordergrund stellt. Die Zusammenarbeit von Eltern und KindergartenpädagogInnen soll auf Basis der Schörlpädagogik verbessert werden. Dabei kooperiert die Fachstelle für Beziehung, Ehe und Familie der Diözese St. Pölten mit Projektpartnern in Deutschland und Italien.

Foto: Büro LR Schwarz