Start der Caritas Haussammlung im Jahr 2018

Caritas Haussammlungsstart 2018 im Schloss Pöggstall: Haussammler Pfarrer Hans Lagler (Pfarre Steinakirchen), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Haussammlerin Marianne Kreutner (Pfarre Steinakirchen), Caritasdirektor Hannes Ziselsberger

Der Auftakt zur landesweiten Haussammlung der Caritas St. Pölten im Jahr 2018 wurde gestern im Schloss Pöggstall im Beisein von Caritas Direktor Hannes Ziselsberger und Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister begangen.

Unter dem Motto „helfen > wegschauen“ klopfen im Juni mehr als 5.000 Haussammlerinnen und Haussammler der Caritas an mehr als 100.000 Türen in der Diözese St. Pölten. Im Vorjahr hat diese Aktion für Menschen in Not in Niederösterreich 886.364 Euro erbracht. Rund 90.000 Euro davon bleiben in den Pfarren für unmittelbare Nothilfe in der Gemeinde.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister dankte den Hausammlerinnen und Haussammlern für ihr unermüdliches Engagement und ihre Bereitschaft mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und dabei ihre Nöte wahrzunehmen: „Ich sehe in dieser Haussammlung ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Ehrenamtliche einbringen und mitwirken. Ich wünsche den Haussammlerinnen und Haussammlern für die diesjährige Sammlung viel Erfolg. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist besonders wertvoll und eine wichtige Stütze unseres Sozialsystems“, betonte Teschl-Hofmeister.

„Die Haussammlung ist ein besonders sichtbares Zeichen gelebter Nächstenliebe. Es geht nicht nur darum Geld zu sammeln, sondern um die Begegnung mit den Menschen an der Haustür. Die HaussammlerInnen erfahren im Gespräch die Bedürfnisse der Menschen und sehen wo Not herrscht und Hilfe notwendig ist“, so Hannes Ziselsberger, Caritasdirektor der Diözese St. Pölten.

Das Engagement der SammlerInnen und SpenderInnen bei der Haussammlung ermöglicht der Caritas, zahlreichen Menschen in Niederösterreich zu helfen. Die Unterstützung reicht von psychosozialer Beratung über finanzielle Nothilfen, bis hin zur Lernunterstützung für SchülerInnen, Projekten für langzeitarbeitslose Menschen, Beratungs- und Therapiestunden in den Familienzentren, Beschäftigungstherapie für Menschen mit Behinderung oder für Hospizarbeit am Ende des Lebens.

Foto: Karl Lahmer