Hilfsmittel im Wert von 96.000 Euro für Schul- und Kindergartenkinder mit erhöhtem Förderbedarf

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Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Thomas Höbart (Leiter NÖ Medienzentrum). Foto Copyright: Kraus

LR Teschl-Hofmeister: Land Niederösterreich erleichtert Teilnahme an Bildung durch Zurverfügungstellung von entsprechenden Hilfsmitteln

Auch im ersten Halbjahr 2020 wurde die Unterstützung für Kinder mit Sinnesbeeinträchtigung, kommunikativer und körperlicher Behinderung in Form von technischen bzw. elektronischen Hilfsmitteln für die Teilnahme am Unterricht oder Kindergartenalltag fortgesetzt. Das NÖ Medienzentrum stellt unter anderem Tafellesesysteme, Augensteuerungssysteme, Vergrößerungssoftware, Screenreader oder Kommunikationsprogramme für Kinder zur Verfügung, die nur eingeschränkt oder gar nicht sprechen können. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2020 Geräte und Software im Wert von rund 96.000 Euro für Schul- und Kindergartenkinder mit erhöhtem Förderbedarf angekauft.

„Diese Hilfsmittel erleichtern die Teilnahme am Unterricht und am Kindergartenalltag. Wir konnten heuer beispielsweise einer Sonderschule für ein Kind ein Kommunikationssystem auf Basis von Augensteuerung im Wert von 27.000 Euro zur Verfügung stellen. Eine Neue Mittelschule wiederum erhielt zur Unterstützung für eine Schülerin mit Sehschwäche ein Tafellesesystem mit mobiler Lesekamera sowie eine HD Fernkamera im Wert von mehr als 10.000 Euro“, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Die Geräte und Softwaretools werden vom NÖ Medienzentrum angekauft und verwaltet. Je nach Bedarf werden sie dann an die Gemeinden als Erhalter von NÖ Landeskindergärten oder Pflichtschulen verliehen.

„Wir können damit Bildungs- und Betreuungseinrichtungen technisch so ausstatten, dass Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bestmöglich an den Bildungsangeboten in Schule und Kindergarten teilnehmen können. Die Digitalisierung bietet hier immer neue und verbesserte Möglichkeiten. Das Land Niederösterreich leistet hier im Sinne eines inklusiven Ansatzes sehr gerne einen Beitrag zur Förderung der Selbstständigkeit und der sozialen Integration“, so Teschl-Hofmeister.