Spatenstich für neues Kinderbetreuungsangebot in Sigmundsherberg

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Architekt Reinhard Litschauer, Gemeinderätin Eva Nendwich, Bürgermeister Franz Göd, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vizebürgermeister Johannes Hofer

LR Teschl-Hofmeister: „Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen ist ausschlaggebendes Qualitätskriterium für Gemeinden“

Sigmundsherberg. In der Marktgemeinde Sigmundsherberg fand vor kurzem der Spatenstich für die Um- bzw. Zubauarbeiten des neuen Kinderbetreuungsangebotes unter Beisein von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister statt. So wird in der Gemeinde zum einen der NÖ Landeskindergarten um eine Gruppe erweitert. Zum anderen werden durch den Zubau einer Tagesbetreuungseinrichtung dringend notwendige Betreuungsplätze für Kinder unter 2,5 Jahren geschaffen. „Das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein ausschlaggebendes Qualitätskriterium für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsam mit den Gemeinden verfolgen wir als Familienland Niederösterreich deshalb intensiv den Ausbau von qualitativ hochwertiger, flächendeckender Kinderbetreuung“, erklärt Teschl-Hofmeister.

Aktuell verfügt die Marktgemeinde Sigmundsherberg über einen zwei-gruppigen Kindergarten in Sigmundsherberg und über einen ein-gruppigen Kindergarten in der Katastralgemeinde Walkenstein. Betreuungseinrichtungen für unter 2,5-Jährige gibt es bis dato nicht, Bedarf ist aber jedenfalls vorhanden, weshalb sich die Gemeinde dazu entschied im Rahmen der Umbauarbeiten auch eine ein-gruppige Tagesbetreuungseinrichtung am Kindergarten Standort Sigmundsherberg anzubauen. Das Land Niederösterreich unterstützt das Bauvorhaben mit rund 259.000 €.

Gerade in Zeiten der Corona-Krise habe sich gezeigt, wie wertvoll die Möglichkeit der Kinderbetreuung für Familien ist. „Während der Krise wurde deutlich, welch wertvolle Arbeit die Pädagoginnen und Pädagogen unserer Bildungseinrichtungen Tag für Tag übernehmen. Ich bin aber auch den Eltern unserer Kindergarten- und Schulkinder sehr dankbar für die letzten Wochen. Viele Familien haben sich sehr darum bemüht, auf die Betreuung im Kindergarten zu verzichten, damit die Gesundheit aller Beteiligten geschützt werden kann“, so die Landesrätin. Nun sei es aber wieder an der Zeit die Familien einzuladen ihre Kinder in die Betreuungseinrichtungen zu bringen, denn „der Bedarf ist da und den Eltern möchten wir ein sorgenfreies Zurückkehren in den Berufsalltag ermöglichen.“ Gemeinsam mit den Gemeinden hat sich das Land Niederösterreich aus diesem Grund außerdem dazu entschieden, dass die Kindergärten diesen Sommer, in jenen Gemeinden in denen Bedarf besteht, auch während der eigentlichen dreiwöchigen Sommerpause geöffnet bleiben. Das Land Niederösterreich unterstützt die Gemeinden dabei entweder mit der Zurverfügungstellung von Pädagoginnen und Pädagogen oder mit verbesserten Förderungen.

Foto: Gschweidl