Start für Schulen und Kindergärten mit 8. Februar

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Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras
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LR Teschl-Hofmeister/Heuras: Es gilt größte Genauigkeit bei Einhaltung aller Hygienemaßnahmen sicherzustellen

Kommenden Montag, dem 8. Februar, starten Niederösterreichs Schulen und Kindergärten wieder mit ihren Bildungsangeboten vor Ort. „Die Infektionszahlen sind noch nicht dort, wo wir sie gerne hätten und auch die Mutationen sind keinesfalls zu unterschätzen, weshalb es nun gilt größte Genauigkeit bei der Einhaltung aller Hygienemaßnahmen sicherzustellen“, erklären dazu Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Sowohl in den Schulen als auch in den Kindergärten wird es demnach entsprechende Sicherheitskonzepte geben.

„Im Schulbereich werden wir Sicherheitskonzepte für die Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen, abgestimmt auf das jeweilige Alter und die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, vorgeben. Die wichtigsten Maßnahmen sind, neben den bekannten und bereits zur Normalität gehörenden Hygienemaßnahmen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bzw. von FFP2-Masken für die Oberstufe, sowie regelmäßige Testungen und ein Schichtbetrieb in Unter- und Oberstufe“, erklären die Bildungs-Landesrätin und der Bildungsdirektor.

„Für die Volksschule gilt, dass sie im Normalbetrieb, das heißt ohne Schichtbetrieb das zweite Semester beginnen kann. Die Öffnung der Volksschule für den Präsenzunterricht begrüßen wir sehr. Jede Schülerin und jeder Schüler muss sich allerdings zwei Mal in der Woche testen bzw. testen lassen, um die Gesundheit aller Beteiligten bestmöglich zu schützen“, so Teschl-Hofmeister und Heuras. Testtage für die Volkschülerinnen und Volkschüler sind Montag und Mittwoch. Darüber hinaus müssen auch Volksschüler im Schulbereich (nicht in der Klasse) einen Mund- und Nasenschutz tragen.

„Die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II werden im Schichtbetrieb unterrichtet werden. Die Gruppe A kommt dazu am Montag und Dienstag und die Gruppe B am Mittwoch und Donnerstag in die Schule. Am Freitag ist für beide Gruppen Distance-Learning angesagt. In der nächsten Woche wechseln die beiden Gruppen“, erklären die Bildungs-Landesrätin und der Bildungsdirektor weiter, und betonen: „Alle Schülerinnen und Schüler testen sich auch hier regelmäßig – die eine Gruppe am Montag und die zweite Gruppe am Mittwoch. Für die Unterstufe ist darüber hinaus das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes auch in der Klasse Pflicht. Für die Oberstufenschüler gilt FFP2-Masken-Pflicht. Regelmäßige Maskenpausen werden nach Bedarf eingeplant“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

Auch in den NÖ Landeskindergärten wird es ab 8. Februar Lockerungen geben. „Das heißt, dass die derzeit wöchentlich durchgeführten Bedarfserhebungen entfallen. Es gelten jedoch weiterhin die erhöhten Schutzmaßnahmen der Ampelfarbe Rot. So dürfen Eltern oder externe Personen den Kindergarten nur in Ausnahmefällen betreten“, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Neben den allgemeinen Hygieneempfehlungen gilt für das Kindergartenpersonal sowie für Eltern eine FFP2-Masken-Pflicht in den allgemein genutzten geschlossenen Räumen. Im Umgang mit den Kindern entfällt für das Kindergartenpersonal die FFP2-Masken-Pflicht, wenn ein negativer Antigen-Test oder ein negativer molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 vorgelegt wird, der nicht älter als sieben Tage ist. Darüber hinaus wurden für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der NÖ Kinderbetreuungseinrichtungen Anterio-Nasal-Selbsttests angekauft, die eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit sowohl für Kinder, deren Eltern, als auch für das Personal darstellen. Für die Kindergartenkinder besteht jedenfalls keine MNS-Pflicht und es sind auch keine Anterio-Nasal-Tests vorgesehen.

„Die neuen Maßnahmen und Hygienevorschriften, sind sicher nicht das, was wir uns für unsere Kinder und Pädagoginnen und Pädagogen wünschen. Allerdings ist der Schutz ihrer Gesundheit für uns oberste Priorität und damit sind sie Voraussetzung für den Start des Präsenzunterrichts bzw. der Regelbetreuung. Wir appellieren an dieser Stelle auch an die Familien, die Maßnahmen auch im privaten Bereich verantwortungsbewusst mitzutragen und Vorbild für unsere Kinder zu sein. Helfen Sie damit auch den Pädagoginnen und Pädagogen, den Kinder die neuen Regeln gut zu vermitteln. Unser Dank gilt dabei besonders den Familien und den Pädagoginnen und Pädagogen die mit viel Einsatzbereitschaft das Bestmögliche für unsere Kinder aus dieser herausfordernden Zeit herausholen“, so Teschl-Hofmeister und Heuras.

Foto: NLK Pfeiffer

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